Angeln ausgeworfen
Schnupperaktion des Kreisfischereivereins stößt auf großes Interesse – Einige Karpfen am Haken

Viel Spaß hatten die Heranwachsenden beim Schnupperangeln des Kreisfischereivereins. Einige Teilnehmer zogen sogar dicke Karpfen aus dem Rupprechtweiher. Bild: sm

Von wegen langweilig. Angeln macht Spaß, ist nicht nur ein schönes Hobby und interessanter Freizeitsport, sondern auch etwas für Naturliebhaber. Davon konnten sich 23 Kinder und Jugendliche beim Schnupperangeln des Kreisfischereivereins überzeugen.

Bei herrlichem Sonnenschein waren die Teilnehmer mit den Eltern zum Rupprechtweiher bei Roschau gekommen. Eingeladen hatten die beiden Jugendbetreuer des Vereins, Marco Fuhrmann und Johannes Schmid: "Wir wollen Kindern nicht nur ein schönes Hobby näher bringen, sondern ihnen auch die Naturverbundenheit vermitteln." Die Jugendgruppe des Kreisfischereivereins zählt derzeit sieben Mitglieder. Nachwuchs sei stets willkommen. Vielleicht entscheide sich der eine oder andere Schnupperangler für eine Mitgliedschaft beim Kreisfischereiverein, hofften die beiden.

Neben Fuhrmann und Schmid betreuten weitere Mitglieder die Gäste. Sie demonstrierten, wie man die Angel richtig auswirft und wieder einholt, verschiedene Ködertechniken und natürlich auch, wie man einen Fisch richtig landet. Und dann ging es los. Mais, Würmer oder Semmelflocken sollten die Fische zum Anbeißen bringen. Es dauerte tatsächlich nicht lange, da hatte ein Teilnehmer einen Karpfen am Haken. Petri Heil! Auch andere Kinder hatten Glück und zogen während der vierstündigen Aktion Fische ans Land. "Plötzlich hat es bei mir ganz stark an der Schnur gezogen", berichtete der neunjährige Christian Stahl aus Pirk. Ihm machte das Angeln sichtlich großen Spaß, er möchte Mitglied beim Kreisfischereiverein werden. "Das ist eine super Sache", sagte auch der zehnjährige Jonas Hierold aus Schirmitz, der ebenfalls einen Karpfen fing. "Mir macht das Angeln Riesenspaß", berichtete der zwölfjährige Patrick Schindler aus Schwandorf, und für den neunjährigen Daniel Rodestock aus Weiden war es ebenfalls eine "tolle Sache". Einige Teilnehmer vergnügten sich auch noch mit Kaulquappen, die sie im Wasser entdeckten. Die Kinder durften die gefangenen Fische behalten. Und wer kein Glück hatte, nahm die Erinnerung an ein paar schöne Stunden mit nach Hause.
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