Anpacker statt Abtaucher
Landrat Andreas Meier und Rotkreuz-Vorstand zeichnen langjährige Wasserwacht-Aktivisten aus

Landrat Andreas Meier, Peter Siertl vom Kreisvorstand des BRK Weiden-Neustadt (von links), BRK-Geschäftsführer Franz Rath, Justitiar Bernhard Steghöfer und stellvertretender Kreisvorsitzender Fred Lehner (von rechts) zeichneten Martin Zehent, Johann Walbrunn, Josef Zehent, Hubert Rewitzer, Manfred Zeiss, Petra Weissel, André Queren, Karl Ulrich, Josef Wittmann, Johann Baier, Maria Ulrich und Sabine Wittmann für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement aus. Dazu gratulierte auch Kreisbereitschaftsleit

Viele von ihnen mussten noch nie ein Leben retten. Aber sie könnten es und würden es - im wahrsten Sinne des Wortes - jederzeit tun. Eine Gesellschaft, die solche Zeitgenossen unter sich weiß, darf sich glücklich schätzen. Reichlich Grund also, verdiente Rotkreuz- und Wasserwacht-Mitstreiter mit Ehrenzeichen auszustatten.

Das tat Landrat Andreas Meier am Donnerstagabend. Die Auszeichnungen seien Dank und Ansporn für andere Menschen, sich ebenfalls zu engagieren. Ähnlich sieht es BRK-Kreisgeschäftsführer Franz Rath.

Gelebte Heimatliebe


Die Mitglieder der Wasserwacht seien bereit, unter Einsatz des Lebens Menschen aus Not und Gefahr zu retten. Dies würdigte der Landrat als "unglaublich wertvoll". Gleichzeitig lobte der Landkreischef die Organisation, in der junge Menschen die Möglichkeit haben, das Schwimmen zu erlernen. Das ehrenamtliche Engagement mache die Heimat besonders liebenswert, so dass jeder Bürger in einem sozialen Umfeld integriert sei. "Sie sind Menschen, die ein Quäntchen mehr tun." Es sei auch eine Tatsache, dass dieses ehrenamtliche Engagement zulasten der Freizeit gehe.

Stellvertretender BRK-Kreisvorsitzender Fred Lehner wertete die Anwesenheit des Vorstands als Zeichen der Wertschätzung. Er zitierte ein bekanntes Stichwort: "Willst du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben. Willst du, dass Staat und Gesellschaft funktionieren, musst du dich im Ehrenamt engagieren." Genau das hätten die Geehrten 40 oder 25 Jahre auch im Sinne christlicher Nächstenliebe getan.

Das Staatsehrenzeichen in Gold für 40-jährigen Dienst an der Allgemeinheit erhielten:

Hubert Rewitzer aus Pleystein kümmert sich um die Sicherheit im Freibad. Er bildet Rettungsschwimmer aus und ist Technischer Leiter der Ortsgruppe.

Karl Ulrich aus Moosbach hat schon viele Veranstaltungen im Hallenbad abgehalten. Er bringt Kindern das Schwimmen bei und legt regelmäßig das Rettungsschwimmerabzeichen in Silber ab.

André Queren von der Wasserwacht Weiherhammer. Er ist Experte für Motorboote und gibt sein Wissen an Bootsschein-Bewerber weiter.

Johann Walbrunn war 13 Jahre Vorsitzender der Wasserwacht Pleystein. Er hat sich beim Bau der Wasserwachthütte und der Organisation vieler Terrassenfeste einen Namen gemacht.

Josef Wittmann ist Gründungsmitglied der Moosbacher Wasserwacht. Dort war er lange Technischer Leiter. Außerdem unterstützt Wittmann das wöchentliche Kindertraining.

Manfred Zeiss, gehört der Wasserwacht Weiden/Flossenbürg an. Er besitzt das goldene und silberne Rettungsschwimmerabzeichen. Ferner fungierte er als Schwimm- und Tauchausbilder.

Josef Zehent leistet in Pleystein wertvolle Arbeit als Rettungsschwimmer. Seit 2009 ist er stellvertretender Technischer Leiter der Ortsgruppe.

Martin Zehent führt seit 1984 die Chronik der Pleysteiner Wasserretter. Seit über 26 Jahren ist er stellvertretender Vorsitzender.

Petra Weissel ist seit 1. Januar 1975 in der Bereitschaft Eschenbach. Sie hilft bei Sanitätsabsicherungen und Blutspendeterminen.

Das Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre Ehrenamt bekamen:

Johann Baier aus Moosbach. Er war von 2008 bis 2012 Technischer Leiter und bewahrte die Ortsgruppe vor der Auflösung.

Maria Ulrich ist stellvertretende Leiterin beim BRK Moosbach. Auch sie gehörte zu den Mitgliedern, die die Ortsgruppe am Leben hielten.

Sabine Wittmann aus Pressath engagiert sich besonders in der Jugendarbeit.
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