Aufgetrumpft
Etzenrichterin gewinnt Frauen-Schafkopfturnier

Die ersten drei Plätze belegten Spielerinnen aus dem Landkreis Neustadt und aus Weiden: Carolina Hammer aus Etzenricht (rechts, 73 Punkte), Hilde Schuller aus Weiden (links, 65) und Elisabeth Braun aus Tännesberg (59). Heiner Kohl aus Eschenbach ist der Schafkopflehrer. Bild: hfz

Neustadt/Perschen. Trotz Gewitterwolken am Himmel und der Warnung vor starken Regengüssen fanden 76 Frauen den Weg zum Preisschafkopf in den Stadel des Bauernmuseums Perschen. Aus 35 Orten - von Eschenbach bis Regensburg, von Bruck bis Amberg - repräsentierten sie die Oberpfalz beim 6. Frauen-Schafkopfturnier des Freilandmuseums Neusath. Spitzenreiter waren die Städte Nabburg und Pfreimd mit 16 Teilnehmerinnen. Kein Wunder, entwickelt sich mittlerweile das Museum Neusath-Perschen durch das reiche Angebot an Schafkopfkursen zur oberpfälzischen Hochburg des urbayrischen Wirtshausspiels.

Herzliche Begrüßungsszenen erinnerten mehr an ein Klassentreffen als an das bevorstehende Kampfspiel um Augen. Die Reduzierung auf einen Durchgang mit 30 Spielen erwies sich als richtig, weil so auch die weniger trainierten Schafkopferinnen genügend Zeit zum Überlegen hatten. Freilich kostete mancher Taktikfehler beim Ausspielen Punkte, die später in der Abrechnung fehlten. Da niemand drängelte, herrschte Fairness an den 19 Tischen. Zur Harmonie trug wesentlich die hervorragende Organisation des Turniers durch Lisa Götz, der Geschäftsführerin des Freilandmuseums, mit ihrem bewährten Team bei. Die zahlreichen Geld-, Gutschein-, Sach- und Pflanzenpreise sorgten für zufriedene Gesichter bis hin zu den letzten Rängen
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