Bürgerwehr erntet Lob als Kulturträger der Stadt
Bayerisch Blau in Europa

Vorsitzender Sebastian Scharnagl (Vierter von links) bat die Versammlung, sich bis zu den nächsten Wahlen in zwei Jahren über ein neues Führungsteam nachzudenken. "Wir brauchen einen Generationswechsel", sagte der Vorsitzende. Bürgermeister Heinrich Maier (Zweiter von rechts) sprach von einem Kulturträger der Stadt und dankte für zahlreiche Aktivitäten. Bild: krb

Die Mitgliederzahl der Historisch Königlich Bayerischen Bürgerwehr mit etwas mehr als 50 Personen ist überschaubar. Der Werbeerfolg, den sie mit ihren Auftritten für die Kreisstadt und die Oberpfalz erzielen, ist beinahe unbezahlbar

Die Bürgerwehr mache etwas her und sei der Kulturträger der Stadt, lobte zweiter Bürgermeister Heinrich Maier in der Jahreshauptversammlung. So war es auch nicht verwunderlich, dass bei den Neuwahlen die altgediente Mannschaft auch wieder das Vertrauen erhielt. Lediglich einen Wermutstropfen gab es: Vorsitzender Sebastian Scharnagl wird mit seinem Team in zwei Jahren nicht mehr zur Verfügung stehen. Bis dahin sollte ein Generationswechsel eingeleitet sein.

Sitzungsleiter Helmut Fukerider führte durch die Versammlung und vertrat den Vorsitzenden, der stimmlich etwas angeschlagen war. Unter den 52 Mitglieder sind 24 Aktive und 13 Marketenderinnen. Sie nahmen 41 Termine wahr. Egal ob Maibaumaufstellen, historische Stadtführungen, Bürgerfest oder Christkindlanschießen in St. Quirin - die Bürgerwehr ist immer zur Stelle.

Es gab jedoch auch nachdenkliche Hinweise. So sind die Aktiven in diesem Jahr schon beinahe an ihre Grenzen gestoßen. Maibaumaufstellen, Bürgerfest, BR-Radltour und Backofenfest waren Veranstaltungen, die vollen Einsatz abverlangten. Die Gäste waren sich einig: Im nächsten Jahr muss es wieder ruhiger werden.

Dass all diese Aktivitäten Anerkennung bringen, zeigt das Lob durch Bürgermeister Rupert Troppmann. Er bekräftigte, voll und ganz hinter der Bürgerwehr zu stehen.

Der Vorsitzende vergaß nicht, zwei Männern zu danken, die unermüdlich den Neustädter Backofen betreiben. Hans-Jürgen Kappert und Hans Völkl bekamen als Dankeschön jeweils einen Wurstkorb.

Kommandant Uli Konz gab einen Überblick über all die Auftritte im vergangenen Jahr. Dazu zählen die jährlichen Neustadttreffen sowie die Teilnahme an den historischen Stadtführungen in Neustadt selbst. Selbstverständlich sind die Teilnahmen am Bürgerfest und sonstigen Feierlichkeiten der Stadt sowie bei der Feier zum 25-jährigen Bestehen des Fähnleins Weiden oder dem große Fest "Patrona Bavaria" in Ingolstadt.

Verbindungsoffizier Ludwig Fritsch berichtete über seine zahlreichen Besuche in Österreich und Südtirol. Dabei betonte er, dass die blaue Uniform der Neustädter eine königlich, bayerische Auszeichnung war, die auch die Nähe zur bayerischen Heimat zum Ausdruck bringen soll.

NeuwahlenSebastian Scharnagl bleibt Vorsitzender und Andreas Kistenpfennig Stellvertreter. Hermann Schmid wurde als Zahlmeister, Helmut Fukerider als Aktuar, Martin Wilfling als Waffeninspektor sowie Hans Spachtholz und Martin Nagler als Kassenprüfer bestätigt. (krb)
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