CSU-Kreistagsfraktion__bei der Polizeiinspektion Neustadt
26 Einbrüche bis Mitte Dezember 2015

Den guten Draht zur Polizei lobte der Vorsitzende der CSU-Kreistagsfraktion, Stephan Oetzinger, beim Gespräch mit Beamten der Inspektion Neustadt in der Weihnachtszeit. "Der Schichtdienst mit ausreichend Personal kann aufrecht erhalten werden", informierte Inspektionsleiter Werner Hanauer.

Einbruchsdiebstähle seien deutlich angestiegen. 2013 zählten die Ordnungshüter 8 Fälle, 2014 waren es bereits 15. Während 2013 kein Fall aufgeklärt wurde, schnappten die Gesetzeshüter 2014 immerhin 5 Einbrecher. Im laufenden Jahr schlugen bis Mitte Dezember Einbrecher bereits 26 Mal zu. Nur zwei Taten konnten geklärt werden. "Wir sind guter Dinge, dass wir noch den ein oder anderen Fall lösen können", sagte Hanauer. Außerdem meldeten Bürger neun angebliche Einbrüche. "Die Leute sehen in jedem Kratzer einen Einbruch. Das ist auch richtig so. Wir wollen informiert werden", betonte Hanauer.

Der Großteil der aufgenommenen Fälle laufe nach dem gleichen Schema ab. Rollos, die während des Urlaubs der Hauseigentümer zwei Wochen geschlossen bleiben oder Fenster, die beim Verlassen des Hauses gekippt bleiben, lockten Einbrecher an. Einbrüche während der Anwesenheit der Bewohner - so geschehen in Störnstein - blieben die absolute Ausnahme.

Die Gesamtzahl der Straftaten liegt mit 1015 Fällen überdies noch unter dem Vorjahresniveau (1117 Fälle). Die Aufklärungsquote stieg von 67,5 auf 74,9 Prozent. Zum Bereich der Inspektion Neustadt gehören 35 Unterkünfte für Asylbewerber. Im Verhältnis zur einheimischen Bevölkerung gäbe es bei der Straffälligkeit der Asylbewerber keinerlei Auffälligkeiten. Die Zahl der Verkehrsunfälle stieg von 785 im Jahr 2014 auf 941. 104 Personen kamen zu Schaden (plus 8 gegenüber 2014). Auch die Zahl der Verkehrstoten stieg von einer Person im Vorjahr auf vier Tote 2015.

Die Wohnungsbaugesellschaft St. Martin investierte in die Sicherheit der Dienststelle in der Flosser Straße. Die Liegenschaft sei auf den neuesten Stand der Sicherheitsvorschriften gebracht worden. "Wir haben das wirklich gerne gemacht", betonte Bürgermeister Rupert Troppmann. Die Dienststelle sei ein Sicherheitsaspekt für die Neustädter Bürger.
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