DJK-Faschingsball in Neustadt
Bütten-Predigt

Flotte Bienen, Mönche, Gardemädchen und Sportheimwirt Michael Hetscher (vorne, Zweiter von rechts) wirbelten alle gemeinsam zum Faschingsklassiker "Achy Breaky Heart" über die Tanzfläche.

Dass Fußballer gut und gerne feiern, ist hinlänglich bekannt. Beim DJK-Ball bewiesen sie zudem ihr Organisations- und Improvisationstalent. Umjubelt war der Auftritt eines "Stand-up-Comedian".

"Der Fasching hält uns alle jung, und bringt uns für den Alltag Schwung", verkündete "Prinz Johannes II. von Technologien" vor den DJK-Sportlern, die bald mit eben jenem Schwung über die Tanzfläche im Sportheim wirbelten. Für die passende Musik sorgten Jürgen Mösch und Roman Pylipiw alias "Top Secret". Spontan waren sie für das eigentlich gebuchte Duo eingesprungen, das krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt hatte.

Tolle Stimmung


Gut 100 Gäste bestaunten in den Tanzpausen die Auftritte der Neustädter Prinzengarde und den Funkentanz von Sandra Bieniok. "Es war eine tolle Stimmung. Wir freuen uns über das gute Miteinander", sagte Achim Neupert, der die Fete mit seiner Fußball-Abteilung organisiert hatte. Das gefiel auch den Aktiven vom Faschingsverein. "Eine super Stimmung im kleineren Kreis", sagte Max Pregler, der sein erstes Jahr als Elferrat bestreitet und gegen Mitternacht mit dem "Bauer-sucht-Frau"-Schautanz des Elferrats auf kleiner Bühne eine große Show zeigte. Alessa Förster, die heuer erstmals in der Prinzengarde tanzt, freute sich ebenso über die ausgelassene Atmosphäre: "Da geht das Tanzen gleich noch viel leichter."

Amüsanter Fußweg


Für kräftige Lacher sorgte die Einlage von geistlichem Beirat Pater Marek, der genüsslich von einigen Startschwierigkeiten berichtete, als er vor Jahren als polnischer Kaplan in die Kreisstadt kam. Auf seinem ersten Fußweg zu einer Versammlung im DJK-Heim, habe er sich am Ortsrand allmählich gewundert, wo denn die Sportanlage sei. Als er einen kleinen Jungen nach dem Weg fragte, verlangte der vorab fünf Euro Honorar für die Auskunft. Auf die Erklärung des Paters hin, dass er als geistlicher Beirat ja praktisch Chef des Sportvereins sei und ihm doch diese Auskunft zustehen müsse, meinte der geschäftstüchtige Bursche: "Wenn Sie der Chef sind, dann bekomm ich zehn Euro."

Bei der Ordensverleihung wurden neben dem Geistlichen auch aktive Spieler, Trainer und Platzwart mit dem Hoheitszeichen des Neustädter Herrscherpaares bedacht. In der durch ein Tarnnetz vom Saal abgetrennten "Fußball-Bar" schenkten Spielermütter anregende Getränke aus und so brodelte nicht erst beim Schautanz der Prinzengarde unter dem Motto "Las Vegas" die Stimmung. Pausenlos herrschte buntes Treiben auf der Tanzfläche, tanzten flotte Bienen, Piraten und Gardemädchen gemeinsam zu Schlagern und Faschingsklassikern.
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