Ehrenamt unbezahlbar
SPD gibt Empfang für Vereinsvertreter

Dritter Bürgermeister Heribert Schubert (links) war Hauptredner beim Vereinsempfang der SPD. Bild: adj

Ohne die vielen Ehrenamtlichen wäre unsere Gesellschaft ärmer. Dickes Lob zollte die SPD den vielen Vereinsvertretern, die sie zum Empfang eingeladen hatte.

Vorsitzender Martin Filchner begrüßte Gäste und Vereinsvertreter im ASV-Sportheim. Zum zehnten Mal würdige die SPD die Arbeit im Ehrenamt. Dabei sollen neben dem Dank auch das Knüpfen von Kontakten und der Austausch im Mittelpunkt stehen. Durch die ehrenamtliche Arbeit in Vereinen entwickle sich ein Zugehörigkeitsgefühl zur Heimatstadt. "Dafür gebührt Ihnen unser Dank", sagte der SPD-Chef.

"Es steht außer Frage, dass eine Gesellschaft mit Ehrenamt eine deutlich bessere Gesellschaft ist", stellte dritter Bürgermeister Heribert Schubert in seiner Ansprache fest. Er hob hervor, dass Neustadt in Sachen Ehrenamt vergleichsweise gut aufgestellt sei. Viele wirkten unspektakulär. Doch die Leistungen hätten eine tragende Bedeutung für die Gesellschaft. Nicht zu Unrecht werde von der dritten Säule gesprochen. Ehrenamtliche Arbeit sei nicht nur unbezahlt, sie sei auch unbezahlbar.

Der Weg zum Ziel


Die Bereitschaft der Menschen, sich für andere einzusetzen, müsse deshalb gezielt und sinnvoll gefördert werden, forderte der Festredner. Dazu gehörten Würdigung und Wertschätzung. Dadurch, dass unsere Gesellschaft älter, weniger und bunter werde, steige bei den Vereinen und Organisationen der Handlungsdruck, sie fit für die Zukunft zu machen. Deshalb bedürfe es auch einer Arbeit im Verbund mit anderen Vereinen. Dies sei der Schlüssel zum Erfolg. Es müssten Synergien genutzt und neue Formen erprobt werden.

Die Vorstände müssten ihre Mitglieder von Anfang an mit einbeziehen. Nur so sei eine sinnvolle Kooperation möglich, mahnte der dritte Bürgermeister. "Die ehrenamtliche Arbeit ist ein Schatz für jedes Land und jede Kommune. Sie setzt ein Zeichen für ein gelebtes Miteinander und gegen die Ellenbogengesellschaft."

Mit scharfem Geist


Schubert wünschte, dass die Vereinsvertreter weiterhin mit offenen Herzen, aber mit wachem Verstand die Herausforderungen annehmen
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