Fahrer unter Aufsicht
Mobile Geschwindigkeitsmessgeräte in Betrieb

Bürgermeister Rupert Troppmann (links) und Thomas Kost (rechts) schauen sich die ersten Ergebnisse der mobilen Geschwindigkeitsmessanlage in der Siebenbürgerstraße an. Bild: bgm

Das Gerät ist 50 mal 40 Zentimeter groß, verfügt über Bluetooth und leuchtstarke LED-Dioden, und im Idealfall begrüßt es die vorbeifahrenden Fahrzeuge mit einem freundlich lächelnden Smiley: Die beiden neuen Geschwindigkeitsmessgeräte der Stadt haben ihren Betrieb aufgenommen. Sie können an jeder Straßenlaterne befestigt werden. Ausreichend hoch angebracht sind sie bestmöglich vor Vandalen geschützt.

Mit den modernen Geräten sei man in der Lage, die Anzahl der Fahrzeuge und deren Geschwindigkeiten zu erfassen, erklärte Bürgermeister Rupert Troppmann in der Siebenbürgerstraße in der Gramau. Beklagen sich etwa Anwohner über Raser, könne die Stadt die Geräte an den genannten Straßen anbringen, um objektive Daten zu erhalten. Via Bluetooth werden die Aufzeichnungen auf ein Auslesegerät in der Größe einer Fernbedienung übertragen und auf einer Speicherkarte gesichert. Am Computer werden umfangreiche Daten und Grafiken angezeigt. "So haben wir qualifizierte Aussagen. Auf dieser Grundlage können wir weitere Entscheidungen treffen", sagte der Rathauschef.

In den ersten 24 Stunden passierten 270 Fahrzeuge die Siebenbürgerstraße. 126 fuhren statt der erlaubten 30 Kilometer pro Stunde (km/h) mit bis zu 40 km/h, 40 bis zu 50 km/h, und 3 waren sogar noch flotter unterwegs. Beim Schnellsten zeigte die digitale Anzeige 58 km/h an. Über einen Zeitraum von 14 Tagen erhält das Rathaus aussagekräftige Ergebnisse.

Das zweite Messgerät erfasst die Geschwindigkeiten in der Georgsstraße, die eine Hauptanbindung zu den Schulen auf dem Felixhügel ist. Dort passierten an einem Tag 1320 Fahrzeuge die Messstelle, 480 waren zwischen 15 und 19 Uhr. Die Analysezeiträume können individuell programmiert werden. Dafür ist Thomas Kost von der Stadtverwaltung zuständig.

Bauausschuss und Stadtrat hatten die Anschaffung der 4000 Euro teuren Geschwindigkeitsmesser beschlossen. "Das ist uns die Sicherheit der Kinder und Bewohner wert", sagte Troppmann.
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