Feuerwehr-Gruppe vergeigt Löschangriff und darf Prüfung wiederholen
Schiedsrichter drücken Auge zu

Die Teilnehmer sind froh, sie haben die Leistungsprüfung der Feuerwehr bestanden. Bild: arw

Nicht für alle Teilnehmer ging bei der Leistungsprüfung der Feuerwehr sofort alles glatt. Die Schiedsrichter hatten jedoch ein Einsehen. Im zweiten Anlauf lief der Löschangriff der zweiten Gruppe wie geschmiert.

Mit Fahrzeugkunde, Knoten, Atemschutz und dem Löschen beschäftigten sich 18 Feuerwehrkameraden eine Woche lang bis zur Prüfung. Die drei Schiedsrichter, die Kreisbrandmeister Thomas Weidner, Marco Saller (Bergnetzreuth) und Alfons Huber (Püchersreuth) beobachteten alles genau, damit ihnen kein Fehler entging. Während die erste Gruppe mit Bravour die Prüfung absolvierte, reichte der zweiten die Zeit um wenige Sekunden nicht aus. Den ersten Teil der Prüfung meisterten die Aktiven gut, die Stolpersteine lagen jedoch beim Löschangriff.

Feuerwehrkommandant Michael Spranger sprach von einem Novum, dass ein Abschnitt wiederholt werden musste. "In der Aufregung können Fehler passieren, und es ist der Einstieg in die Weiterbildung. Ihr habt die letzten Tage hart gearbeitet", sagte der Kommandant. Lob zollte er Stefanie Kargus, die erst vor einigen Tagen die Atemschutzausbildung beendet hatte und schon die Leistungsprüfung ablegte.

Auch Bürgermeister Rupert Troppmann hatte aufmerksam den Ablauf der Prüfung beobachtet und lobte die Teilnehmer.

AbzeichenMarco Spranger (Stufe 3/Gold), Peter Leopold (6/Gold-Rot), Stefanie Kargus (1/Bronze), Michael Grüner (3/Gold) , Detlef Schrems, Sebastian Zapf (beide 4/Gold/Blau), Maximilian Schwarz (1/Bronze), Kerstin Bauer (3/Gold), Michael Bayer-Schmidt (5/Gold-Grün), Dominik Lang (3/Gold), Andreas Neuzil (5/Gold/Grün), Patrick Lang (Gold), Max Witt (2/Silber), Martin Schmidberger (6/Gold/Rot), Kevin Hammer (3/Gold), Michelle Bergler (1/Bronze), Manuel Baeck (2/Silber) sowie Marcel Meier (1/Bronze). (arw)
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