Frauen-Union will sich zur nächsten Kommunalwahl in Position bringen
Stadtrat soll weiblicher werden

FU-Vorsitzende Marianne Lebegern, Max Peter, FU-Kreisvorsitzende Tanja Schiffmann, Joe Arnold, Gabi Fröhlich, zweiter Bürgermeister Heinrich Maier, Christa Steinhilber, Tanja Kippes und Anja Winkler (von links) sehen noch Potenzial bei der Frauen-Union. Bild: arw

So viel Lob tat der Frauen-Unions-Vorsitzenden Marianne Lebegern gut. Es wurde auch deutlich, dass noch mehr Frauen im Stadtrat gewünscht sind. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung im "Weißen Rößl" standen Ehrungen treuer Mitglieder.

Die Vorsitzende bedauerte, dass sie die kürzlich verstorbene Frieda Kreuzer nicht mehr für 50 Jahre Zugehörigkeit ehren konnte. Die Versammlung gedachte auch Gründungsmitglied Maria Trottmann. Die FU hat viel erreicht. Sehr gut angenommen wurde die Premiere des Dämmerschoppens. Der Kinderkrebshilfe Nordoberpfalz übergaben die Frauen 300 Euro. Kassiererin Tanja Winkler berichtete, dass das Geschäftsjahr mit einem Minus von 400 Euro abgeschlossen wurde. Revisorin Monika Kappert beantragte die Entlastung, die einstimmig erfolgte. Kreisvorsitzende Tanja Schiffmann war überrascht, dass bei der FU viele Männer anwesend sind. Die Parksteinerin dankte für die Arbeit. "Wir sind offen für alle Interessierte", warb sie für Neuzugänge. Am 20. April referiert MdB Albert Rupprecht. Zweiter Bürgermeister Heinrich Maier zollte Respekt und dankte für die Aktivitäten. "Die FU ist ein wesentlicher Bestandteil der CSU-Familie", sagte er. Es sei bemerkenswert, dass sich junge Leute zur FU bekennen. In der Öffentlichkeit sollten die Frauen nicht zimperlich sein. "Die drei Frauen im Stadtrat beleben die Arbeit im Gremium, und alle profitieren davon." CSU-Fraktionssprecher Joe Arnold zog einen Vergleich zum Nockherberg. "Wir fordern unsere Frauen im Stadtrat und legen großen Wert auf die Mitarbeit." Das Problem sei nur, dass sie sich nicht so auftreten trauen wie sie wollten. "Sie halten sich in der Politik zurück." Tanja Kippes sei etwa schon öfter in der Zeitung als der Bürgermeister. "Ich wäre stolz, wenn der Stadtrat zur Hälfte mit Frauen besetzt wäre."

Für den verhinderten CSU-Vorsitzenden Alois Zehrer sprach Gabi Fröhlich. "Wir brauchen die FU, und wir brauchen Kandidaten. Bei der nächsten Kommunalwahl wird ein Bruch entstehen", sagte die stellvertretende Ortsvorsitzende. Beim FU-Verwöhntag in der Schießstätte wird unter anderem die Knochendichte gemessen. Für ihre Treue zur Frauen-Union erhielten Ursula Knauer (20 Jahre), Gabriele Fröhlich, Birgit Trottmann, Anna Fritsch, Birgit Gleixner (alle 15 Jahre) und Christa Steinhilber (10 Jahre) eine Auszeichnung.
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