Frieden, Freude und Kraft

Stimmig war alles beim Trio "Z'sammg'stimmt". Von der Auswahl der Stücke bis zum musikalischen und vor allem stimmlichen Niveau.

Mit der "Alpenländischen Weihnacht" setzte das Trio am Sonntag den stimmungsvollen Schlusspunkt unter den Reigen weihnachtlicher Konzerte in St. Georg. Die Zuhörer unterzogen sich noch einmal dem Zauber der Weihnacht und honorierten den Auftritt der Sängerinnen mit großem Applaus.

Für Rita Gleißner war es ein Heimspiel. Die gebürtige Neustädterin freute sich darüber, ihre Klänge in der Heimatkirche vortragen zu dürfen. Ebenso erfreut war Stadtpfarrer Josef Häring, der den gut 300 Zuhörern wünschte, "dass sie von den Liedern und Melodien im Herzen erfasst werden".

Mit Gleißner musizierten Ulrike Schwab (Sopran, Blockflöte) und Resi Lorenz (Bass, Gitarre). Mit dem harmonischen, ausgewogenen Zusammenklang ihrer klaren und ausdrucksstarken Stimmen sorgten sie ohne jegliche Verstärker dafür, dass es mucksmäuschenstill in der Kirche war. Die hervorragende Akustik des Gotteshauses rundete den stimmigen Gesang ab.

Zu Gehör brachten die drei Damen alpenländische Volksweisen, deren Texte Ausdruck tiefer Frömmigkeit und starken Glaubens sind. Die Stücke waren meist getragen, teilweise aber auch munter und lebendig. Den dreistimmigen Gesang begleitete Gleißner mit der Zither oder der Gitarre. Besonders beeindruckte der "Weihnachtsjodler", den die Sängerinnen a capella sangen. Eine "Weihnachtliche Weise" oder der "Stubn-Landler" waren reine Instrumentals mit zwei Blockflöten und Gitarre.

Zwischen den Liedern trug Gleißner "Gedanken fürs Herz" in Gedichtform vor. Immer wieder richtete sie den Blick auf das Geschehen im Stall von Bethlehem und die Kraft, die Freude und den Frieden, der von diesem Ereignis ausging. Am Ende erntete "Z'sammg'stimmt" großen Applaus für ihren Vortrag, der auf hohem gesanglichen Niveau stand.

Seit fünf Jahren musizieren und singen die drei Damen aus Luhe in dieser Besetzung zusammen. Hervorragend passte am Ende die Zugabe "Af oamal is Winter worn", mit dem sich die Zuhörer in die kalte, weiß angezuckerte Winternacht aufmachten.
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