„Glücklich- und Zufriedenmacher“
Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe verabschiedet 44 Absolventen – Beste Aussichten

Kurz vor Mittag war MdL Annette Karl (links) noch der einzige Ehrengast bei der Verabschiedung. Die besten Pflege-Absolventen waren Nadine Träger, Katja Suhr, Ulrike Nachreiner, Christina Pravida, Lena Pfendt, Erika Balk, Veronika Hirn, Sylwia Lucko-Stachowski, Monika Stingl, Bettina Kreiner, Marion Helgert, Anette Reber und Sabine Mylius (von links). Bild: bey

18 Pflegefachhelfer und 26 Altenpfleger beendeten am Freitag ihre Ausbildung in der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe. Schulleiterin Iris Engelbrecht-Schärl übergab in der Stadthalle die Zeugnisse und lobte die Absolventen, die 1450 Ausbildungsstunden bei den Pflegefachhelfern und 4600 Ausbildungsstunden bei den Altenpflegern sinnvoll genutzt hätten.

Engelbrecht-Schärl hob die Bemühungen der Ausbildungseinrichtungen hervor. Sie hätten viel Zeit in die Entwicklung der angehenden Pflegefachhelfer und Altenpfleger investiert. Wichtig sei zudem die gut funktionierende Kooperation zwischen der Schule und dem praktischen Lernort. Aus der Pflegehelferklasse werden vier Absolventen mit Einstieg ins zweite Ausbildungsjahr und vier weitere mit dem Start der Ausbildung zur Altenpflegerin im ersten Ausbildungsjahr weiterhin die Schulbank drücken.

Dieter Hauenstein, stellvertretender Bezirksgeschäftsführer des BRK-Bezirksverbands Niederbayern/Oberpfalz, zeigte sich stolz auf die Prüflinge, deren Erfolg erst das Lehrerkollegium ermöglicht habe.

Anerkennung fehlt


Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch meinte, die Absolventen könnten stolz auf ihren Beruf blicken, weil er auch das eigene Leben erfülle. Der Pflegeberuf sei etwas Besonderes, denn er sei mit der Verantwortung für Menschen verbunden. "Sie sind "Glücklich- und Zufriedenmacher", sagte der Bundestagsabgeordnete. Dennoch fänden die Berufe in der Politik noch nicht die Anerkennung, die sie verdient hätten, bedauerte Grötsch.

Landtagsabgeordnete Annette Karl bescheinigte den Absolventen, mit Herzblut den Beruf auszuüben. Dies trage zum Wohlfühlen der älteren Menschen in den Pflegeeinrichtungen bei. Diese Berufssparte sei wichtig für den Zusammenhalt in der Gesellschaft und biete beste Anstellungsmöglichkeiten. Langfristig müsse das auch finanziell spürbar werden, wünschte sich die Parlamentarierin.

"Sie stehen für gelebte Menschlichkeit", würdigte stellvertretender Landrat Albert Nickl. Die beiden Berufszweige nähmen eine besondere Position in der Gesellschaft ein, deren menschliches Gesicht im Umgang mit der älteren Generation und den sozial Schwächeren sichtbar werde.

Liebe und Geduld


Stadtpfarrer Josef Häring bescheinigte den Pflegefachhelfern und Altenpflegern, mit ihrer Tätigkeit das humane Gesicht der Gesellschaft mitzugestalten. Beide Berufe erforderten viel Liebe und Geduld.

Thomas Würdinger, Chef der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Weiden, sah die Berufszweige aus der Sicht des Arbeitsmarktes. Hier hätten die Absolventen alles richtig gemacht, weil die Wertschätzung dieser Berufe in den nächsten Jahren noch steigen werde.

Die BestenSchulleiterin Inge Engelbrecht-Schärl und Landtagsabgeordnete Annette Karl zeichneten die Klassenbesten aus. Bei der Ausbildung zum Altenpfleger waren dies Nadine Träger, Katja Suhr, Ulrike Nachreiner (alle 1,0), Christina Pravida, Lena Pfendt, Erika Balk (alle 1,33) und Veronika Hirn (1,67). Bei den Pflegefachhelfern erreichten die besten Notendurchschnitte Sylwia Lucko-Stachowski (1,2), Monika Stingl, Bettina Kreiner, Marion Helgert (alle 1,6) und Annette Reber sowie Sabine Mylius (beide 1,8). (bey)
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