Gold für Willy Merkl
Basketball-Narr

Bürgermeister Rupert Troppmann (von links) zeichnete "Mister Basketball" Willy Merkl für seine sportlichen Aktivitäten und Leistungen mit der goldenen Ehrennadel aus. Sportreferent Wolfgang Schwarz (rechts) gratulierte. Bild: arw

Als in der Laudatio von Bürgermeister Rupert Troppmann in der Sportlerehrung der Name Willy Merkl fiel, brach donnernder Applaus aus. "Bravo"-Rufe hallten durch die Stadthalle.

Nach Annemarie Nachtmann und Karl Schmidberger ist der Basketball-Enthusiast der dritte Neustädter, der die Ehrennadel in Gold erhielt. Der Stadtrat hatte sich einstimmig für die Auszeichnung ausgesprochen.

"Merkl ist ein 'Narr', was den Basketball, mit allem was dazugehört, in unserer Stadt angeht. Merkl hat eine Begeisterung oder Schwärmerei, extremes Engagement und mehr als durchschnittlich, intensives Interesse für seinen Basketball", sagte Troppmann. Er gründete 1983 die Basketballabteilung und steht seitdem an der Spitze.

Angefangen hat es mit einer Herrenmannschaft in der Kreisklasse. Die rekrutierte er aus Schülern des Gymnasium. Aktuell zählt die Abteilung elf Teams im Spielbetrieb auf. Größter Erfolg war der Aufstieg der Herren I in die II. Regionalliga Süd.

Der Geehrte hat seit der Gründung ohne Unterbrechung mindestens eine, phasenweise auch mehrere Mannschaften trainiert und betreut. Merkl war 2004/2005 Trainer des Herrenteams, das in die Oberliga-Nord, Bayerns höchste Klasse aufstieg. Diese Mannschaft trainierte er vier erfolgreiche Jahre. Aktuell kümmert er sich um die U 10 und U 12 im Wechsel mit Boris Mattausch und Stefan Merkl.

"Kein Gespräch mit dem 60-Jährigen, in dem er nicht größere oder kleinere Problem anspricht. Egal ob sie viel Geld kosten, in der Zukunft liegen, oder manchmal nicht erfüllbar sind, Willy Merkl ist ein echter Anwalt für seine Abteilung", lobte der Bürgermeister.

"Ohne seine Aktivität, seinen Einsatz und dieses Bohren, ohne nachzulassen, würde es diesen Sport in Neustadt nicht so erfolgreich geben." Die großartige Stimmung bei den Heimspielen ist zum großen Teil Ausdruck von Merkls Leben für den Basketballsport. "Nur mit dem Verstand alleine ist kein Sport zu betreiben, es gehört immer das Herz und die Leidenschaft dazu." Der Rathauschef ermunterte den Geehrten, weiter mit Leidenschaft um den Basketballsport zu kämpfen. "Löchere mich und trage deinen Sport auch in die Zukunft."

Der Erfolg sei keine Einzelleistung dankte Merkl. "Die Mannschaft braucht die entsprechende Trainingsmöglichkeit. An den Schulen brauchen wir wieder mehr Breitensport", blickte er nach vorne.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.