Großes Herbstkonzert aus Operette und Musical
Von Lehár bis Webber

Alle Künstler vor dem Auftritt. Gesamtleitung Erika Sommer links

Heiteres von "A bis Z", von Abraham bis Zeller aus Operette und Musical ließen die "Bel-Voce"-Solisten beim Herbstkonzert hören. Im Kuppelsaal des Bezirkskrankenhauses waren die Plätze voll besetzt.

Wöllershof. (zer) Die "Bel-Voce"-Sänger präsentierten sich als ein Solistenensemble besonderer Güte. Es war eine großartige Idee der zehn Solisten, die sich aus Profis, Semiprofis, Gesangspädagogen und Gesangsschülern vorstellten, mit Liedern aus Operette und Musical beschwingt durch den Abend zu gleiten. Jürgen-Michael Bacher begrüßte die Gäste und dankte Christina Prölß für die Organisation. Die Gesamtleitung hatte Erika Sommer. Sie selbst absolvierte ein Gesangsstudium, war an der Musikhochschule Köln und unterrichtet über drei Jahrzehnte. Alle vorgestellten Lieder, Musicalvorträge und Arien begleitete Norbert Henß am Klavier.

Schwarz und Weiß


Feurig eröffnete Petronella Izbeki mit ihrem "La bella Tangolita" aus dem "Ball im Savoy" von Paul Abraham den Abend. Heiter stellte Fritz Kalmbach den "Schönen Sigismund" aus dem "Weißen Rössl" vor und als Galan sang Jürgen-Michael Bacher mit weißem Hut und weißer Krawatte in schwarzer Kleidung "Auch ich war einst ein junger Mann" aus "Gasparone" von Karl Millöcker.

Kraftvoll bot Doris Langer den Zuhörern das von Franz Lehár komponierte "Hör ich Cymbalklänge" aus "Zigeunerliebe" in ihrer Altstimme an. Beifall gab es immer wieder nach den Vorträgen von den 90 Zuhörern.

Das erste Duett sangen Anna Förg und Fritz Kalmbach aus der "Csardasfürstin" von Emmerich Kalman mit "Machen wirs den Schwalben nach...". Dann glänzten Kerstin Rüter und Silvester Tagger mit ihrem Duett aus dem Land des Lächelns mit "Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt".

"Giuditta" ist eine Operette in fünf Bildern und die letzte, die Franz Lehár komponierte. Kerstin Rüter sang die Arie der Titelheldin "Meine Lippen, sie küssen so heiß", ein unverwüstlicher Ohrwurm. Unter die Haut ging das Wolgalied aus "Der Zarewitsch". An diesem Abend brachte Silvester Tagger das Gänsehautgefühl in den kleinen Saal. Wegen Krankheit änderte sich das Programm. Fritz Kalmbach sprang mit "Ich bin nur ein armer Wandergesell" ein und Christina Prölß verabschiedete die Gruppe mit dem "Schwipslied" aus "Eine Nacht in Venedig" in die Pause.

Gemeinsamer Abschied


Nach der Pause stellten sich die Künstler erneut vor. Erstmals zum Publikum kam Dominik Schumertl, der im Duett mit Anna Förg "All I ask of you" aus dem Phantom der Oper vortrug und als Solist "Stars" aus "Les Miserables" in die Musicalszene eintrat. Den Schlusssong "Time to say good bye" sangen alle Künstler. .
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