Hans Konz ist tot:
Nachhaltige Spuren hinterlassen

Am Spalier der Neustädter Wehrmänner vorbei, wurde Alt-ehrenkommandant Hans Konz zur letzten Ruhestätte geleitet. Bild: arw

"Was der Verstorbene, Hans Konz, zu Lebzeiten gesät hat, ist 20, 50, ja 100-fach aufgegangen", sagte Stadtpfarrer Josef Häring in der vollbesetzten Stadtpfarrkirche St. Georg. Der außergewöhnliche Floriansjünger war eine große Persönlichkeit.

Aufgrund der schlechten Witterung, wurden die Ansprachen in der Kirche gehalten. Der Grundstein für die Tätigkeit im Landkreis wurde am 1. Juni 1978 gelegt, so Landrat Andreas Meier.

Konz wurde zum Kreisbrandmeister ernannt und betreute in seinem Bereich 13 Feuerwehren. Konz war Fachmann für Atem- und Strahlenschutz, sowie gefährliche Stoffe. In acht Jahren wurden bei 24 Lehrgängen, 486 Atemschutzträger ausgebildet. Für seine Verdienste erhielt der Verstorbenen die höchste Auszeichnung für Feuerwehrdienstleistende, das Steckkreuz vom Bayerischen Innenminister. Der Landkreis ernannte Konz nach seiner aktiven Zeit zum Ehrenkreisbrandmeister.

In Stadt und Landkreis


Zweiter Bürgermeister Heinrich Maier betonte im Namen der Stadt, dass Konz der Dienst am Nächsten besonders am Herzen gelegen sei. Er habe unüberschaubare, nachhaltige Spuren hinterlassen. Für den Fortbestand und das Leistungsvermögen der Feuerwehr habe Konz wegweisende Akzente gesetzt.

Sein stets ruhiges, besonnenes Auftreten und Handeln bei Gesprächen und Verhandlungen habe geholfen, Wünsche der Wehr zu realisieren. Für die Feuerwehr Neustadt hob Vorsitzender Helmut Staratschek das wirken des Verstorbenen hervor: 42 Jahre war Konz zu jeder Zeit für den Nächsten da.

Für die Musikschule nahm Karl Wildenauer Abschied von Konz, der gehörte der Verstorbene 25 Jahre an. Ein langer Trauerzug, mit 13 Feuerwehrabordnungen mit Fahnen, bewegte sich zum Friedhof.
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