Heilige Pforte in St. Felix
Bischof kommt im Mai nach Neustadt/WN

Pater Stanislaus verkündete die frohe Botschaft im Sonntagsgottesdienst: Die Wallfahrtskirche St. Felix bekommt eine heilige Pforte - als einziges Gotteshaus in der Region.

Es ist der Wunsch von Papst Franziskus, dass das ganze Jahr der Barmherzigkeit nicht nur in Rom, sondern in allen Diözesen gefeiert wird. Deshalb hat er dazu aufgerufen, auch in der Ortskirche Heilige Portale zu öffnen.

Damit gibt es zum ersten Mal in der Geschichte nicht nur in der Ewigen Stadt heilige Eingänge. Wer diese Türen der Barmherzigkeit durchschreitet, der werde die tröstende Liebe Gottes erfahren, versichert Franziskus. Schuld und Sündenstrafen werden nachgelassen.

Zu Beginn des Heiligen Jahres hat das Bistum Regensburg zwei Heilige Pforten eingerichtet: in der Klosterkirche St. Josef der Karmeliten in Regensburg und in der Gnadenkapelle des Schönstattzentrums am Canisiushof in Kösching. Darüber hinaus wird nun in acht weiteren Gotteshäusern ein heiliger Einlass geschaffen.

In der nördlichen Oberpfalz wird nur der Wallfahrtskirche St. Felix in Neustadt und der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Tirschenreuth diese große Ehre zuteil. Welche der drei Eingangstüren in St. Felix zur Heiligen Pforte wird, steht nach Angaben von Pater Stanislaus noch nicht fest. Der Guardian hält aber den früheren Haupteingang an der Nordseite für geeignet. Er ist das ganze Jahr verschlossen und wird nur bei besonderen Anlässen wie der Prozession beim Felixfest oder in der Osternacht geöffnet. Die feierliche Eröffnung erfolgt am Palmsonntag.
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