Heizzentrale im Felixwald
Kulturhügel wird mit Fernwärme versorgt

Einen Lkw nach den anderen beladen die Bagger. Insgesamt werden 2000 Kubikmeter Erdaushub zur Landkreis-Deponie Kalkhäusl gekarrt. Das sind zwischen 130 und 150 Fuhren. Bild: Schönberger

Ein Lastwagen nach dem anderen rollt durch den Felixwald. Hinter dem Gymnasium entsteht eine Großbaustelle.

Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit sind hinter dem Lehrer-Parkplatz, beim Funkmasten, die Arbeiten für die Heizzentrale angelaufen. Sie wird einmal das Gymnasium, die Lobkowitz-Realschule, das Staatliche Berufliche Schulzentrum (BSZ), das Schwimmbad, die Förderschule, die Landratsamts-Außenstelle in der Zacharias-Frank-Straße mit dem Schul- und dem Jugendamt sowie das ehemalige Krankenhaus beheizen.

Der Landkreis hatte die energetische Versorgung seiner Gebäude 2014 europaweit ausgeschrieben. Den Millionenauftrag sicherte sich die Baywa Energie Dienstleistungs GmbH in München. Sie ist auch Bauherr für das Biomassekraftwerk.

Nach Angaben von Geschäftsführer Dr. Carsten Schaefer wird die Anlage eine Leistung von 1700 Kilowatt haben. Die Bauzeit für das Heizwerkgebäude mitsamt Technik und über 20 Meter hohem Kamin beträgt ein Jahr. Anschließend wird das 1,5 Kilometer lange Nahwärmenetz aufgebaut.

Laut Schaefer können auch private Hausbesitzer auf dem Felix anschließen: "Wo es sich wirtschaftlich lohnt, sind wir offen." Bei einer Info-Veranstaltung sei das Interesse allerdings nicht groß gewesen. Der Manager hofft, dass sich der Eine oder Andere doch noch dazu entschließt.
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