IG BAU zeichnet langjährige Mitglieder aus
Altersarmut größte Baustelle für Gewerkschaft

Auf sie kann die Gewerkschaft bauen: Seit 25 und mehr Jahren halten diese Jubilare der IG BAU die Treue. Bilder: adj (2)
 
70 Jahre lang gehört Anton Rinnauer (Mitte) aus Weiden der IG BAU an. Karl Toth, Karl Bauer und Stefan Königsberger (von links) gratulierten.

Die Arbeit der Gewerkschaften verfolgten allem die Arbeitgeber mit Skepsis. Doch der Wirtschaftsstandort Deutschland und die Gesellschaft bräuchten die Menschen, die sich für eine bessere Arbeitswelt einsetzen. Bei der Jubilarehrung des Bezirksverbandes Oberpfalz der IG Bauen-Agrar-Umwelt (BAU) brachte Vorsitzender Stefan Königsberger dies deutlich zum Ausdruck. Im Gasthaus "Weißes Rössl" zeichnete er Jubilare für 25, 40, 50, 60 und 70 Jahren Treue aus.

Aus den Grußworten von stellvertretender Landrätin Margit Kirzinger, Bürgermeister Rupert Troppman, Landtagsabgeordneter Annette Karl sowie Peter Hofmann vom DGB konnte man die Bedeutung einer starken Gewerkschaft für das Wohl der Menschen heraushören. Es gelte, die sozialen Errungenschaften, die erkämpft wurden, zu erhalten. Der Regionalleiter der IG BAU, Karl Bauer, sagte Dank für "3390 Jahre Mitgliedschaft, Kampf und Bereitschaft, Lösungen für eine bessere Arbeitswelt zu finden". Für die Bundestagswahl 2017 habe sich die Gewerkschaft das Thema Rente auf die Fahnen geschrieben. Viele Menschen seien von der Altersarmut bedroht. Es ist ein Hohn und zynisch, wenn Politiker sagten, diese Menschen hätten die private Vorsorge vergessen. "Von welchem Geld hätten sie die Vorsorge bezahlen sollen?" Bauer forderte die Politiker auf, wieder Politik für die Menschen zu machen.

Eine Multimediashow zu den jeweiligen Jubiläumsjahren erinnerte die Mitglieder an wichtige Ereignisse. Vorsitzender Stefan Königsberger, Regionalleiter Karl Bauer und Gewerkschaftssekretär Karl Toth überreichten dann Urkunde, Nadeln und Präsente an:

Für 70 Jahre: Anton Rinauer(Weiden), Alfons Schuller(Wiesau), Wilhelm Weidner(Friedenfels), Heinz Werner(Pechbrunn).

60 Jahre: Johann Hassler(Gebenbach), Gustav Kelch(Erbendorf), Karl Maier(Friedenfels), Josef Puerner(Wernberg-Köblitz), Otto Riedl(Windischeschenbach), Johann Scharf(Fensterbach), Andreas Riedl(Wiesau), Sigmund Schieder(Weiherhammer).

50 Jahre: Leo Bergmann, Kurt Deliner, Gerhard Langer(alle Waldsassen), Alfons Deichl(Schmidgaden), Monika Delert(Vilseck), Gustav Eichhorn(Eslarn), Alois Ferstl(Schmidmühlen), Ernst Geier(Kaltenbrunn), Wilhelm Helget, Heinrich Windschuegl(beide Flossenbürg), Johann Hierold, Gerhard Meindl, Hans Poweleit, Karl-Heinz Strobl (alle Weiden), Karl Heinz Kellner(Sulzbach-Rosenberg), Heinz Lahode(Auerbach), Willi Maerz, Johann Rinner(beide Kümmerbruck), Robert Mois(Amberg), Andreas Ott(Etzenricht), Klaus Peege(Freudenberg), Siegfried Schraml(Windischeschenbach), Willibald Schuller, Anton Uschold(beide Vohenstrauß), Alfons Stingl(Neualbenreuth).

40 Jahre: Sakir Akca(Amberg), Herbert Bauer(Kulmain), Jürgen Delert, Dieter Bauer(beide Vilseck), Helmut Götz(Hirschau), 'Reinhard Heller, Alois Kirschbaum(beide Waldsassen), Siegmund Hofmann(Ursensollen), Willi Kleber(Eslarn), Simone Melzner(Pullenreuth), Werner Neubauer(Mantel), Gabriel Palatini, Anton Zentner(beide Wiesau), Josef Schack(Mitterteich), Heidemarie Sperber (Sulzbach Rosenberg), Wolfgang Schaepe(Freihung), Franz Schwind(Floß).

25 Jahre: Franz Deierl, Thomas Smarzly(beide Freudenberg), Johann Dobmeier, Johann Hanauer(beide Moosbach), Erich Drechsler, Siegfried Kossack, Hedwig Neunteufel, Roswitha Uschold(alle Amberg), Horst Dreger, Manfred Weiss(Sulzbach-Rosenberg), Edwin Frauenreuther, Manfred Schwanitz(beide Flossenbürg), Karin Glaser(Kümmersbruck), Johann Goss(Kirchenthumbach), Max Haeusler(Hirschau), Rudolf Honig, Matthias Kick, Georg Kummert, Ulrich Linsmeier, Leo Nake, Josef Schwabl, Ute Strobl(alle Schnaittenbach), Helmut Steinmetz(Hahnbach), Josef Kammerer(Weiden), Wolfgang Meyer(Speinshart), Rosa Sellner(Tirschenreuth), Peter Nißlbeck(Hohenburg), Josef Sellner(Illschwang).
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