In St. Felix viel bewirkt
Pater Adalbert Kordas verabschiedet

Guardian Pater Stanislaus (rechts) verabschiedete am Sonntag im Frühgottesdienst seinen Mitbruder Dr. Adalbert Kordas. Der verlässt heute das Kloster St. Felix und tritt nach seinem Urlaub eine neue Aufgabe in Ratingen an. Bild: ms
Nach vier Jahren heißt es heute im Kloster St. Felix für Pater Adalbert Kordas Lebewohl zu sagen. Im 8-Uhr-Gottesdienst verabschiedeten ihn am Sonntag die Gläubigen mit lautem Beifall.

Der ebenfalls Mitte Oktober scheidende Guardian Pater Stanislaus erinnerte an das vielfältige Wirken seines Mitbruders. Er sollte ursprünglich nur für ein Jahr zur Aushilfe bleiben, daraus seien dann vier Jahre geworden. Rad fahren habe Pater Adalbert gut getan. Sein Hobby Fotografieren habe sich auf die Klosterchronik positiv ausgewirkt, und auch das Saxofon spielen habe ihm Freude bereitet.

Der scheidende Franziskaner-Minorit war der Beichtpriester in der Felixkirche. Gerade im Jahr der Barmherzigkeit führte er viele vertrauensvolle Gespräche und zeigte den Menschen den richtigen Weg zu Gott. Als Ökonom hatte er stets die finanzielle Lage des Klosters im Blick. Beim Seligsprechungsprozess für Pater Franz Reinisch ist er Vize-Postulator. Der Pallotiner war der einzige Priester, der den Fahneneid auf Hitler verweigerte, und wurde dafür hingerichtet. Die Seligsprechung steht bevor.

Pater Stanislaus nannte auch die eucharistische Anbetung, die ökumenische Bibelstunde und das Mitwirken in der Ethik-Komitee des Weidener Klinikums. Da Pater Adalbert zahlreiche Sprachen spricht, unter anderem Russisch, hat er sich auch in der Flüchtlingsfrage engagiert. "Pater Adalbert hat viel dazu beigetragen, dass das geistliche Leben um das Kloster St. Felix gestärkt wird", lobte Guardian Stanislaus. Er habe seinen Dienst mit großer Begeisterung und großer Freude erfüllt.

Der scheidende Ordensmann dankte den Gläubigen von St. Felix für das Vertrauen. Es sei schön gewesen, mit ihnen den gemeinsamen Weg zu gehen, "der uns in die Nachfolge Jesu hineinbringt". Das Ebenbild Gottes müsse strahlen. "Umso mehr wir strahlen, umso reicher sind wir vor Gott. Das ist unser Schatz ."
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