Infostand der Polizei will aufklären und damit Leben retten
Gegen das Sterben auf der Straße

"Das Ziel ist es, die Zahl der Verkehrstoten pro Jahr um 30 Prozent auf unter 550 zu senken", betont der Leiter der Neustädter Polizei Werner Hanauer. Er steht hinter dem Infostand "Bayern mobil" am Sparkassenplatz.

Hanauer muss die Stimme etwas heben, denn der Verkehr tost im Hintergrund. "Sie sehen ja selbst, warum das wichtig ist", sagt er und deutet auf die Blechkarossen, die meist knapp über der geforderten Geschwindigkeit durch Neustadt brettern. "13 000 Fahrzeuge fahren in 24 Stunden durch unsere Stadt", erklärt Bürgermeister Rupert Troppmann. Der Sinn der bayernweiten Aktion ist selbsterklärend und ihr Anliegen wird durch konkrete Zahlen nur noch dringlicher. "2015 gab es sechs Verkehrstote im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Neustadt", informiert Polizeihauptkommissar Günther Burkhard. "Darunter vier auf der Landstraße."

Die Aktion richtet sich jedoch an alle Verkehrsteilnehmer. "Licht, Licht und nochmals Licht", beschwört der Polizist die Motorradfahrer. Auch Fußgänger und Radfahrer sollten reflektierende Kleidung tragen. Da ist es nur konsequent, dass beim Gewinnspiel unter anderem auch Fahrradhelme verlost werden. Der Hauptpreis selbst ist ein Vehikel, das für die viele Unfälle im Straßenverkehr verantwortlich ist: ein Auto, genauer gesagt, ein Mini Cooper Cabrio. Bestimmt nicht nur der Preise wegen haben sich schon viele Interessierte am Stand vor der Sparkasse gesammelt. Die Bank unterstützt die Aktion seit Jahrzehnten, sagt Vorstandsmitglied Gerhard Hösl. "Wir tun das gerne und werden es auch weiterhin tun", betont er zusammen mit Filialleiter Wolfgang Huber.
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