Jahreshauptversammlung der Neustädter Narren
Sogar Merkel begeistert

Der Verein Neustädter Faschingszug um Vorsitzenden Michael Hierold (Vierter von links) baut auf konstante Mitgliederzahlen, weit über 100 Aktive und zahlreiche Unterstützer. Bild: bgm

"Jede Stadt hat ein Markenzeichen. Unser Markenzeichen ist der Fasching und dahinter steht der Faschingsverein", sagte Bürgermeister Rupert Troppmann in der Jahreshauptversammlung der Neustädter Narren. Und dabei sei es ja nicht so, dass es erst zur Kirchweih so ein bisschen losginge.

"Ihr seid das ganze Jahr tätig für Neustadt. Wir wissen das zu schätzen", betonte der Rathauschef und lobte besonders die Bewirtung durch die Vereinsmitglieder beim jährlichen Bauernmarkt in der Freyung. Ob der "vielen fähigen Köpfe" hat die Stadt den Mitgliedern dieses Jahr eine besondere Aufgabe anvertraut.

Wenn am 31. Juli die BR-Radltour in der Kreisstadt Quartier bezieht, wird der Faschingsverein zusammen mit der Wasserwacht den Ausschank für rund 5000 durstige Radfahrer und Gäste übernehmen. In den Garden, dem Elferrat, dem Trainerinnenstab sowie im Vorstand und dem Präsidium hätten zusammen 118 Aktive die Faschingssaison gestaltet, erinnerte Vorsitzender Michael Hierold. "Es war eine tolle Reise mit unvergesslichen Erfahrungen", blickte Hierold auf die Einladung des Prinzenpaares Sophia I. von Chirurgien und Johannes II. von Technologien in das Berliner Bundeskanzleramt zurück. Schon bei den Eingangskontrollen sei die Delegation, die den Landesverband Ostbayern im Bund Deutscher Karneval vertrat, gegenüber den anderen Faschingsvereinen aufgefallen. Die großen Zepter- und Ordenskoffer erweckten die Aufmerksamkeit der Sicherheitsmitarbeiter, durften am Ende aber natürlich mitgenommen werden und gefielen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Das Kinderprinzenpaar Jenni I. und Fabio II. waren zu einem Empfang im Bayerischen Landtag gereist. Beim Sommerfest "Die Naab brennt" habe man das Gelände bei der Freizeitanlage mit Feuerkörben in eine tolle Atmosphäre getaucht. Ein Trainingslager für die Kinder- und Jugendgarden, ein gemeinsamer Trainingstag und die Teilnahme am Neustädter Bürgerfest waren weitere Höhepunkte. Die beiden Kassiere Barbara Konz und Sven Öllinger hatten mit großen Zahlen zu jonglieren, meisterten ihre Aufgabe laut Kassenprüfer Josef Moldaschl aber bestens, so dass die Vorbereitungen für die nächste Saison auf einer gesunden Grundlage getroffen werden können.

Ab Kirwasamstag, 5. November, werde das Rathaus wieder fest in den Tatzen des Schwarzen Katers sein. Bürgermeister Troppmann bat vorsichtshalber schon mal um Nachsicht mit den zivilen Regenten der Stadt: "Ich hoffe, dass die Prüfungen für den Stadtrat beim Inthroball nicht zu schwer werden."
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