Kolpingsfamilie blickt auf ereignisreiches Jahr zurück
Würdige Nachfolger Adolph Kolpings

Norbert Schmidberger (sitzend, Dritter von rechts) wurde nach dreijähriger Arbeit erneut zum Vorsitzenden der Kolpingsfamilie gewählt. Voll des Lobes für das Engagement in der Gemeinschaft waren Bürgermeister Rupert Troppmann (stehend links) und Stadtpfarrer Josef Häring (stehend Dritter von links). Bild: prh

Gläubigkeit und Selbstvertrauen, Lebensernst und Freude, Selbstverantwortung und Solidarität, Geschichtsbewusstsein und Fortschrittswille: Die Attribute, die das Werk Adolph Kolpings prägten, hat sich auch die Kolpingsfamilie zu eigen gemacht. Deshalb funktioniert die Gemeinschaft.

In der Jahreshauptversammlung wurde Norbert Schmidberger erneut zum Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreterin bleibt Gabi Gleißner, Kassenverwalter Rudi Kneidl. Neu ins Amt des Schriftführers wurde Manuel Färber gewählt. Beisitzer sind Hans Eiszrich, Johannes Greiner, Josef Gleißner jun., Walter Kunzendorf, Wolfgang Pöllath, Martin Steger, Sabine Schmidberger und Karl Wittmann. Neu gewählt wurden Maria Gleißner, Andreas Dirschedl und Anton Kissler junior. Als Kassenprüfer fungieren weiterhin Rudi Bäumler und Hans Stich.

Gutes Signal


"Ein volles Haus, vor allem an den Montagen, macht Mut und ist für den Vorstand ein Signal, das Thema getroffen zu haben", freute sich Schmidberger. Er dankte allen, die ihn bei seiner Arbeit in der Gemeinschaft mit 180 Mitgliedern unterstützten.

Schriftführer Hans Simmerl blickte auf die Veranstaltungen im letzten Vereinsjahr zurück. Zu den 24 Vorträgen, Treffen und Ausflügen kamen 15 fest im Vereinsleben verankerte Veranstaltungen. Die reichen von der Altkleider- und Altpapiersammlung, Wanderungen bis zum Preisschafkopf, dem gemeinsamen Hausgottesdienst und dem Nikolausbesuchsdienst, den es seit 40 Jahren gibt.

Zu den Höhepunkten der Vorträge zählten Dr. Lothar Kiehls Referate über Borreliose und alternative Schmerztherapien, eine interessante Führung durch Gregor Rosners Kutschensammlung, der Besuch des Vulkanmuseums in Parkstein, die Organisation des Kolping-Gedenktages oder der Besuch des Bestattungsinstituts Schmid. Der Schriftführer und Ehrenvorsitzende wurde nach 38 Jahren Vorstandsarbeit mit einem Geschenk verabschiedet, ebenso Dr. Johannes Ernst, der als Beisitzer ausschied.

Für die Gruppe Junge Familie erstattete Gabi Gleißner Bericht. Sie freute sich, dass bei der Altkleider- und Altpapiersammlung alle mit anpackten. Sie berichtete von einer Emmauswanderung, der Teilnahme an einem Minigolf-Turnier und dem Schneemann-Basteln. Kassenverwalter Rudi Kneidl gab einen positiven Kassenbericht. Die Revisoren Rudi Bäumler und Hans Stich bescheinigten ihm eine sorgfältige Kassenführung.

Nach wie vor aktuell


Stadtpfarrer Josef Häring sagte der Kolpingsfamilie ein herzliches Vergeltsgott für die Arbeit. Er dankte auch, dass sich die Mitglieder um Asylbewerber kümmerten. "Es ist wichtig, dass die Kirche Integrationsarbeit leistet", schloss er. Bürgermeister Rupert Troppmann war voll des Lobes. Für ihn ist die Arbeit Kolpings nach wie vor aktuell. "Lebensernst und Freude. Bei allen Schwierigkeiten darf man das Lachen nicht vergessen." Er schätze an der Gemeinschaft, dass sie aus dem Glauben heraus weltoffen Politik und Soziales gestalten würde. Mit den Ideen Kolpings würde das Leben ein klein wenig leichter.

Präses Pater Marek gehörten die Schlussgedanken. "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Man sollte jedoch nicht alles als selbstverständlich hinnehmen", mahnte er. Man dürfe sich nicht ausruhen und vor allem nicht vergessen, dass der Verein sein Hauptziel, unseren Glauben, immer vor sich haben sollte.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.