Landgericht Weiden reduziert Strafmaß von Steffi D.
Stimmen aus Facebook

Heftige Reaktionen in den Zuhörerbänken im Gericht und auf Facebook hat die Reduzierung der Strafe für Steffi D. ausgelöst. Das Landgericht Weiden schickte die junge Mutter, die ihr Neugeborenes erstickt hatte, für vier Jahre und drei Monate hinter Gitter.

Williams Sevdal: Schlechte Kindheit gibt keinem das Recht, ein Menschenleben zu nehmen. Erst recht nicht ein Kinderleben. 6 Jahre waren schon viel zu wenig. So ein Urteil ist ein Witz.

Sebastian Dippold: Wobei menschlich eine Korrektur nach unten nur schwer nachzuvollziehen ist.

Andreas Ehinger: [...] Eine menschliche Tragödie. Trotzdem sollte man dem deutschen Rechtssystem Vertrauen schenken und froh sein, in einem Land wohnen zu dürfen, wo sich Rechtsinstanzen auch mal korrigieren. Alle Tatumstände müssen entsprechend bewertet werden. Das ist hiermit geschehen. Es macht die Tat nicht ungeschehen und entschuldigt sie auch nicht. Die Menschen, die hier nach Mord, Totschlag und Verstümmelung rufen, sollten sich mal überlegen was sie hier eigentlich von sich geben.

Nicole Kasseck: Ich bin schockiert, waren 6 Jahre schon zu wenig [...]! Was geht in so einem Menschen vor, das eigene Kind zu ersticken. Werd' ich nicht und nie verstehen. Und dann so ein lächerliches Urteil!

Kathrin Brust: Schlechte Kindheit hin oder her. Es gibt einem noch lange nicht das Recht, ein schlechter Erwachsener zu sein. Sie hätte viele Möglichkeiten gehabt, dem kleinen Mädchen [...] das Recht auf ein glückliches Leben zu geben. 6 Jahre sind zu wenig.

Daniela Schöberl: Meine persönliche Meinung ist, dass Haft so und so keine "Strafe" ist. [...] Ich glaube nicht, dass sie das jemals wieder los lässt! Was sind schon 4, 6 oder auch 10 Jahre Knast gegen ein Leben lang seelische Qualen. (Angemerkt)
2 Kommentare
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Doris Mois aus Kirchendemenreuth | 27.08.2016 | 09:12  
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Lena Schulze aus Weiden in der Oberpfalz | 27.08.2016 | 14:56  
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