Landrat Andreas Meier zeichnet Ehrenamtliche aus
Reiche Oberpfalz

Ehrenamtliche machen den Bürgern das Leben angenehmer. Landrat Andreas Meier (stehend, Mitte) überreichte ihnen dafür das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für besondere Verdienste aus. Bild: Schönberger

Von wegen langweiliges Landleben: Unermüdlich arbeiten Ehrenamtliche daran, den Bürgern Abwechslung zu bieten. Meistens stehen sie hinter den Kulissen, nun rückte sie Landrat Andreas Meier in den Mittelpunkt.

Der Landkreischef zeichnete einige Vorbilder mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für besondere Verdienste aus. "Es ist nur eine kleine Anerkennung, aber immerhin ein Zeichen." Meier ist stolz auf diese Frauen und Männer, die das vielfältige kulturelle Angebot der Stadt mit prägten. Durch Vereine wie Siedlergemeinschaft, Wanderfreunde oder Sportgruppen fühlten sich Bürger gut aufgehoben. "Es gibt ihnen das Gefühl, in ein sicheres soziales Umfeld eingebettet zu sein", betonte der Landrat. Für sie sei das ein Geschenk.

Dem schloss sich Edgar Knobloch, Bürgermeister von Grafenwöhr, an. "Mit eurer Arbeit macht ihr die Menschen zufriedener." Er ist sich sicher: Je größer die Dichte an freiwilligen Helfern, desto glücklicher die Bürger. "Die Oberpfalz ist am reichsten, wenn es um die Zahl der freiwillig Engagierten geht."

Ob als Kassier bei der Kolpingfamilie, Übungsleiter im Turnen oder Förderer der deutsch-amerikanischen Freundschaft - jeder trage einen Teil zu einem guten Miteinander bei. "Das Leben wäre sicher anders, wenn es euch nicht gäbe", stellte Knobloch fest.

Meier schreibt den freiwilligen Helfern außerdem eine Vorbildfunktion zu. "Deshalb meine Bitte an euch: Macht mit dieser wertvollen Arbeit weiter." Er hofft, dass sie den ein oder anderen Bürger motiviert, sich ebenfalls für eine bunte und zufriedene Gemeinschaft stark zu machen.
Mit eurer Arbeit macht ihr die Menschen zufriedener.Edgar Knobloch, Bürgermeister von Grafenwöhr


Die GeehrtenWalter Brunner (Grafenwöhr) ist seit 1992 Mitglied des deutsch-amerikanischen Kontakt-Clubs Kontakt und seit 1993 im Vorstand. Reinhard Gayer (Altenstadt/VOH) leitet seit 1994 als Vorsitzender die Flosser Siedlergemeinschaft und fungiert im Bezirksverband Oberpfalz als stellvertretender Vorsitzender.

Bernhard Grosser (Vohenstrauß) trainiert seit über 20 Jahren Volleyballer. Seit 2001 ist er stellvertretender Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Vohenstrauß. Ute Kleinert (Neustadt/WN) leitet seit 1985 die "Zipperlein-Gruppe" und betreut ein Freizeitprogramm für behinderte Menschen. Georg Rupprecht (Eschenbach) gehört seit 1975 den Wanderfreunden Grafenwöhr an. Seit 2003 ist er im Vereinsausschuss.

Siegfried Wilhelm (Windischeschenbach) ist seit der Gründung in der Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung aktiv, seit 1963 ist er Schriftführer, Pegel-Beobachter des Wasserwirtschaftsamtes sowie Dirigent des Männergesangsvereins "Harmonie". Gisela Schmid (Pleystein) leitet seit 1988 den Seniorenclub St. Sigismund und macht Krankenbesuche in Pleystein und Vohenstrauß. Für den gleichen Werdegang erhielt Melita Schwarz (Pleystein) eine Urkunde.

Johann Specht (Grafenwöhr) ist seit 48 Jahren Kassier der Kolpingfamilie. Seit 1990 führt Hans-Josef Völkl (Moosbach) den Chor Waldau, 2003 gründete er die "Gospel-Singers". Manuela Völkl leitet seit 1986 das Hausfrauenturnen und ist Gründerin der "Frauenpower-Gruppe" . (esm)
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