"Lebensbretter" für den Garten

Stolz präsentieren die Sechstklässler ihre "Lebensbretter" vor dem Schulgebäude. Einen ganzen Tag lang hatten sie dafür gemalt und gewerkelt. Aber es hatte sich gelohnt. Bild: hfz

"Sich auf Kunst einlassen, ohne Noten, ohne etwas falsch zu machen. Man muss nur mitmachen, sich trauen und Spaß haben," so begann der Künstler Franz Pröbster Kunzel einen etwas anderen Schultag.

Das Bayernwerk als Projektpartner von "Zeitung macht Schule" hatte diesen sehr gelungenen Schultag für die Sechstklässler der St.-Felix-Schule in Neustadt/WN möglich gemacht.

Franz, wie ihn alle nennen durften, gestaltete mit den Schülern "Lebensbretter". Das sind Bretter mit Ecken und Kanten, wie auch Menschen Ecken und Kanten haben.

Jeder durfte sich ein bereits vorbereitetes gespaltenes Eichenbrett aussuchen. Nachdem die Bretter auf Halterungen zum Gestalten montiert wurden, konnte es losgehen. Zuerst wurden die Bretter mit weißer Farbe grundiert. Nach dem Trocknen der Grundierung konnten endlich die von den Schülern schon vorbereiteten Entwürfe auf die Bretter gemalt werden.

Das Trocknen der einzelnen Farbschichten stellte die Schüler immer wieder auf eine harte Geduldsprobe. Bei einem gemeinsamen Mittagessen, das den Schülern die Hauswirtschaftsgruppe der 8. Klasse auftischte, sammelten die Schüler neue Energie für das weitere Schaffen.

Handwerkliches Talent

Beim Fertigstellen der Bretter waren dann handwerkliches Geschick und Kraft gefragt. Es mussten Löcher gebohrt werden und die Bretter mussten auf 2 Meter lange Eisenstangen montiert werden.

Gemeinsam mit dem Künstler stellten die Schüler mit Unterstützung des Hausmeisters ihre Lebensbretter vor dem Schulgebäude auf.

6. Klasse der St.-Felix-Schule Neustadt/WN
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