Leiterin der Kindertagesstätte verabschiedet
Monika Wittmann sagt Servus

Peter Spachtholz vom Personalrat, Bürgermeister Rupert Troppmann, die Kolleginnen sowie die Mädchen und Buben der Kindertagesstätte St. Joseph bereiteten ihrer langjährigen Leiterin Monika Wittmann eine herzliche Verabschiedung in den Ruhestand. Bild: bgm

"Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät? Soll das heißen, ja ihr Leut, Frau Wittmann geht in Rente heut", singen die Schulanfänger der Kindertagesstätte St. Joseph zur Verabschiedung ihrer Leiterin Monika Wittmann. Die verlässt den Kindergarten nach 32 Jahren.

Am 3. September 1984 hatte sie ihre Tätigkeit im städtischen Kindergarten aufgenommen. Heute seien bereits wieder Kinder der damaligen Zöglinge in der Einrichtung, sagte Bürgermeister Rupert Troppmann. "Alleine daraus kann man erkennen, dass der Beruf der Erzieherin generationsübergreifend ist und in einer Kleinstadt wie Neustadt auch prägend", sagte er.

Seit September 2005 war Wittmann Leiterin der Kindertagesstätte. "Dies ist eine Herkulesaufgabe, denn jeder Erwachsene versteht etwas von Kindererziehung." Schließlich sei er selbst mal Kind gewesen. "Es ist leider eine Zeiterscheinung, dass euer Fachwissen weniger gilt, als das irgendwelcher Internetseitenverfasser", sagte Troppmann.

Wittmann sei es gelungen, der Einrichtung ein unverwechselbares Gesicht zu geben. "Es ist dein Verdienst, dass die Städtische Kindertagesstätte eine der besten Einrichtungen ihrer Art in der Region ist. Die Anmeldezahlen und die vollen Gruppen sind dafür der Beweis", lobte Troppmann.

Die Kinder der Sonnenblumengruppe erinnerten an die Aufgaben ihrer Leiterin und überreichten Blumen. "Wenn mal unsere Erzieherin krank war, bis du sehr gerne in unsere Gruppe gekommen", sagte ein Kind. Die Rosengruppe und die Pusteblumenkinder hatten ihren Dank und ihre Wünsche in das fröhliche Lied "Wir Neustädter Kinder..." verpackt.

Kollegin Maria Neumann sprach die immer wohlüberlegten Entscheidungen von Wittmann an. "Du warst stets bemüht, dass die Atmosphäre im Haus im Wohlfühlbereich lag. Du hast uns immer motiviert." Wittmann selbst betonte, dass sie sich um die Kita unter ihrer neuen Leiterin Katharina Pfistermeier keine Sorgen machen müsse.

"Was mir wirklich fehlen wird, wie ich vor dem Fenster immer eure Stimmen gehört habe, wie ihr gespielt habt. Dann habe ich immer gewusst, euch Kindern geht es gut, ihr könnt lachen und seid in guten Händen bei euren Erzieherinnen - eine wunderbare Geräuschkulisse", sagte Wittmann zu ihren Schützlingen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Kindergarten (215)Monika Wittmann (2)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.