Marsch der Verbundenheit
Solidarität mit Soldaten

In acht Etappen führt der Marsch der Verbundenheit durch Bayern. Irmengard Röhle (vorne) hat ihn 2010 ins Leben gerufen. Bild: hfz

Neustadt/Weiden. Solidarität mit Soldaten der Bundeswehr im In- und Ausland sowie deren Familien - das ist der Hintergedanke des Marschs der Verbundenheit der Landesgruppe Bayern des Verbands der Reservisten der Deutschen Bundeswehr. Auf acht Etappen gehen die Teilnehmer von 10. bis 17. September täglich zwischen 10 und 20 Kilometer. Die Strecke führt unter anderem durch Vohenstrauß, Flossenbürg, Neustadt und Weiden.

Mitmarschieren kann jeder. "Wir freuen uns auch über Vereine oder Feuerwehren. Es wäre schön, wenn sie - vielleicht sogar in Uniform - ebenfalls ihre Solidarität bekunden", erklärt Günter Bogner, Kreisorganisationsleiter der Weidener Kreisgeschäftsstelle. Die letzten vier Marschtage führen durch das Gebiet seiner Kreisgruppe Oberpfalz-Nord.

Bogner rechnet mit einer Gehgeschwindigkeit von zwei bis drei Kilometern in der Stunde. "Wir machen Pausen und sprechen die Menschen an, die uns begegnen." Außerdem werden die Reservisten "Tausende gelbe Schleifen" in Form von Ansteckern dabei haben und verteilen, erklärt Bogner. Die gelbe Schleife ist in vielen Ländern ein Zeichen der Verbundenheit mit den Soldaten.

Etappen frei wählbar


Der Kreisorganisationsleiter betont zudem, dass jeder Teilnehmer frei wählen kann, wie viele Kilometer er mitläuft. "Wir haben Gruppen, die nehmen an allen acht Tagen teil, andere nur eine." Es sei auch möglich, nur bis zum Zwischenstopp einer Etappe mitzukommen. Wichtig sei nur, sich anzumelden bei Günter Bogner, Telefon 0961/23055 oder unter weiden@reservistenverband.de. "Die Bürgermeister der Zielorte geben eine Brotzeit aus und müssen wissen, wie viel Leute kommen."

An den letzten beiden Etappen von Flossenbürg nach Neustadt beziehungsweise Mantel nach Weiden begleiten Bundeswehrsoldaten aus Oberviechtach oder Weiden die Gruppe. Der Marsch der Verbundenheit endet am Weidener Schlörplatz, wo Irmengard Röhle, Vizepräsidentin des Reservistenverbandes, die Veranstaltung beendet. Röhle ist Initiatorin des Marschs. Sie hatte ihn 2010 ins Leben gerufen, um die Öffentlichkeit auf die Soldaten im In- und Ausland sowie auf ihr Tun aufmerksam zu machen.

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Weitere Informationen:

www.marschderverbundenheit.de
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