Musikschul-Ausflug nach Tschechien und in die Slowakei
Prunk und Romantik in Osteuropa

Eine imposante Reise, gespickt mit Kultur und Urlaub, unternahmen 44 Ausflügler der Musikschule nach Südmähren und in die Slowakei. Auf der Balkontreppe der Villa Tugendhat in Brünn versammelten sich die Reisenden zum Gruppenfoto. Bild: kwl

Viel Kultur erlebten die Teilnehmer beim Ausflug der Musikschule. Eine Woche lang ging es nach Tschechien und in die Slowakei. Gerd Näger hatte für die Truppe ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Auch für Badespaß blieb Zeit.

Die Reiseteilnehmer steuerten auf der Hinfahrt zunächst die Stadt Teltsch (Telc) an und besichtigten die Bürgerhäuser im Renaissance- und Barockstil. In Trebitsch (Trebíc) galt die Visite dem jüdischen Friedhof, der in die Unesco-Liste der Weltkultur-Denkmäler aufgenommen ist.

Begeistert waren die Ausflügler von der mährischen Metropole Brünn. Sie gilt als wissenschaftliches, wirtschaftliches und architektonisches Zentrum Mitteleuropas. Ins Staunen kamen die Neustädter beim Besuch der Villen Tugendhat und Löw-Beer. Die Architektur und die Ausstattung beeindruckten die Teilnehmer.

Romantik vermittelte die Besichtigung der Punkvah-Höhlen mit Schifffahrt im unterirdischen Karst. Eine Reise wert war der Abstecher in die slowakische Hauptstadt Preßburg (Bratislava). Vom Schiff aus sahen die Oberpfälzer Touristen die Kleinodien des Stadtzentrums.

Überwältigt waren die Sommerfrischler der Musikschule vom Prunk des Schlosses in Znaim (Znojmo). Als Geheimtipp besuchten die Urlauber die Knochenkirche und die Basilika St. Barbara in Kuttenberg.

Der mitgereiste Stadtrat Hermann Schmid freute sich, dass die Gruppe auch in südmährischen Ortschaften verweilte, in denen sein Vater beim Heimmarsch nach der Kriegsgefangenschaft bei Bauern untergebracht war.
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