Neue Reitbahn am Lipperthof besteht Bewährungsprobe
Turnier und Party auf dem Oval

Bahn frei für Tölt und Rennpass. Die neue Ovalbahn auf dem Lipperthof entspricht nun mit 250 Metern allen Wettkampfvorschriften. Luftbild: Ascherl
"Wir waren die ersten in Bayern, die eine Ovalbahn hatten", erinnert sich Uli Reber an die Anfänge des Lipperthofes 1972. Seitdem trafen sich in Wurz unzählige Reiter zu nationalen und internationalen Wettbewerben. 2013 beschloss die Feif, die Internationale Islandpferde-Vereinigung, die Bestimmungen für große Turniere zu ändern. Die Wettkämpfe durften nicht mehr auf einer 200 Meter langen Ovalbahn ausgetragen werden - die Bahn musste von nun an 250 Meter lang sein.

Irene und Uli Reber überlegten nicht lange und entschlossen sich, eine neue Bahn zu bauen. Nichts zu tun, hätte bedeutet, künftig auf große Wettkämpfe zu verzichten. Die bayerische Meisterschaft 2013 war das letzte Turnier auf dem kleinen Oval. Dann rückten die Bagger an. "Wir haben 4000 Quadratmeter Erde bewegt und 2000 Tonnen Schotter neu aufgetragen", blickt der Chef des Lipperthofs zurück. "Doch wir hatten viel Unterstützung, auch von den öffentlichen Stellen."

Die neue Bahn liegt fast an selber Stelle wie die alte: "Nur leicht gedreht", erklärt Irene Reber. Mit Reitern aus fünf Ländern wird Ende August das 250 Meter lange Oval offiziell in Betrieb genommen. Der Lipperthof richtet vom 27. bis 30. August die bayerische Meisterschaft und ein internationales Freundschaftsturnier aus. Schirmherren sind Landrat Andreas Meier und der Püchersreuther Bürgermeister Rudolf Schopper.

Nach den Wettkämpfen wird gefeiert. Geplant ist eine Feuershow (ohne Pferde) und ein Abend mit Alpenrock. Wer im Dirndl oder in Lederhosen kommt, erhält freien Eintritt.
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