Neustädter beim größten Volksmusikspektakel Europas
Mittendrin beim „Drumherum“

Auch die "Neustädter Bauernmuse" und das Veeh-Harfen-Orchester der Musikschule nahmen schöne Erinnerungen aus dem niederbayerischen Regen mit auf die Heimreise. Bilder: kwl (2)

Beim größten Volksmusikspektakel Europas "Drumherum" in Regen im Bayerwald waren gleich drei Neustädter Musikgruppen vertreten: der "Irta-Zwoag'sang" mit Akkordeon, das Veeh-Harfen-Orchester der Musikschule und die "Neustädter Bauernmuse".

Das "Drumherum" brachte eine ganze Region zum Summen und Brummen. Über 450 Formationen mit etwa 4000 Musikern, ferner 52 Aussteller trafen sich zum Musizieren und Fachsimpeln.

Fünf Tage lang wurde getanzt, musiziert, gesungen, geschmaust und gefeiert. Der Kunsthandwerkermarkt in den Seitengassen und die Volksmusikmesse in der geräumigen Realschulturnhalle ergänzten das einzigartige Festival. Volksmusikliebhaber kamen voll auf ihre Kosten.

"Zwoag'sang" mit dabei


Musik und Gesang aus Bayern und angrenzenden Ländern füllten alle Winkel des Geländes. Auf der großen Eventbühne tanzten Jung und Alt, dass sich die Balken bogen. In Einkaufszentren und in Wirtshäusern im Umkreis von 20 Kilometern ging's ebenfalls musikalisch her. Lustige Lieder präsentierte bei Brotzeit und Bier im Pfarrergartl der "Irta-Zwoag'sang" mit Astrid Kriechenbauer und Bertram Erhardt als Gesangsduett sowie Thomas Schmidt am Schifferklavier. Zusammen mit den "Wolfstoana" aus Neuburg am Inn mit Steirischer, Zither und Gitarre unterhielten sie das Publikum im Stadtzentrum prächtig.

Abends gestaltete dieselbe Neustädter Volkstumsgruppe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Fremdenverkehrsort March den Gottesdienst. Ihre Vorträge waren sehr gefühlvoll und ausdrucksstark. Auch die Marktoberdorfer Stubenmusik wirkte mit Zither, Hackbrett, Gitarre, Harfe und Kontrabass mit.

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Das Veeh-Harfen-Orchester der Musikschule mit Kornelia Kraus hatte im Zelt bei der Volksmusikmesse seinen großen Auftritt. Zur Veranstaltung war die Tochter des Erfinders der Veeh-Harfe, Johanna Veeh-Krauß, extra aus dem mittelfränkischen Gülchsheim angereist und hatte für jeden der 35 Interpreten einen Blumenstock mitgebracht.

Einen weiteren Einsatz hatten die Veeh-Harfenisten in der Stadtpfarrkirche St. Michael. Die Veranstaltung war mit "Zuhören - nachdenken - besinnen" überschrieben. Sehr gut kam die "Andachtsmusik" von Nikolaus Dorner an. Die "Neustädter Bauernmuse", ein Ableger der Stadtkapelle, spielte im Konzertpavillon im Kurpark gehörig auf.

Karl Wildenauer erklärte die Idylle des Oberpfälzer Waldes und warb für die Kreisstadt als Urlaubsdomizil. Mit bodenständigen Stücken begeisterte die traditionelle Formation die Zuhörer.
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