Neustädter Bürgermeister wählt die goldene Mitte
Miteinander reden

Bürgermeister Rupert Troppmann rief die Zuhörer beim Volkstrauertag dazu auf, miteinander zu reden und Kompromisse zu schließen. Bild: krb

Der Volkstrauertag stand in der Kreisstadt ganz im Zeichen von Erinnern und Gedenken. Bürgermeister Rupert Troppmann hatte als Zeichen der Verbindung zwischen den Toten der Weltkriege und den Toten der Vertreibung das Rednerpult zwischen beide Gedenksteine stellen lassen, "als Zeichen dafür, dass hier eine sehr enge Verbindung besteht".

Troppmann: "Eine Stadt, die zum damaligen Zeitpunkt etwa 3500 Einwohner hatte, verlor 170 Männer durch diesen irrsinnigen Krieg. Es waren 170 Einzelschicksale, 170 tote Söhne, Ehemänner, Väter in nur 6 Jahren." Der Bürgermeister sagte zur aktuellen Situation: "Es gibt nicht nur Gute und Böse, es gibt nicht nur Aggressoren und Friedensstifter, es gibt nur einen, diesen goldenen Mittelweg und dies ist, dass wir miteinander reden, miteinander Kompromisse schließen und miteinander versuchen, aus der Vergangenheit Lehren zu ziehen."

Für die beiden Kirchengemeinden sprachen Erika Kistenpfennig und Stadtpfarrer Josef Häring.

Die Feierstunde wurde von der "Blaskapell'n Flossenbürg" sowie dem Sängerbund festlich musikalisch gestaltet.
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