Neustädter Gymnasiasten zu Gast in Sokolov
Sport verbindet

Nach dem Ausstellungsbesuch in der Wallenstein-Reithalle blieb den deutschen und tschechischen Schülern Zeit für einen Stadtbummel durch Prag mit der Besichtigung weiterer Sehenswürdigkeiten. Bild: bgm

Die Neustädter Gymnasiasten spielen besser Basketball. Die Pennäler aus Sokolov haben dagegen beim Fußball die Nase vorn. Beim Schüleraustausch sportliche Vergleiche dem besseren Kennenlernen.

Bereits zum zweiten Mal reisten Schüler der siebten bis zehnten Klassen des Gymnasiums in die tschechische Partnerschule in Sokolov. Dieses Mal blieben die zehn Mädchen und 13 Jungen zwei Tage und übernachteten bei Gastfamilien.

Gleich nach der Ankunft standen sportliche Vergleichswettkämpfe auf dem Programm. "Ziel der Sportwettkämpfe ist weniger der sportliche Vergleich, sondern vielmehr der Kontakt und das Kennenlernen", betonte Wilhelm Merkl, der Leiter des Austauschprogramms. So spielten zwei der besten Fußballer der tschechischen Schule im Neustädter Team. Auch Mädchen der beiden Schulen wurden eingewechselt. Die auf Sport spezialisierte Gesamtschule hatte mit einem Ergebnis von 2:1 dennoch die Nase vorn. Im Basketball hatten sowohl die Mädchen als auch die Jungen aus der Kreisstadt die bessere Trefferquote und beim Mixed-Turnier im Volleyball setzte sich das gemischte Lehrerteam durch. Vor dem Abendprogramm in den Gastfamilien lernten sich die Schüler beim Bowling besser kennen. Die Verständigung klappte auf Englisch.

Der Besuch der Ausstellung über Karl IV. anlässlich dessen 700. Geburtstages in der Prager Wallenstein-Reithalle füllte den zweiten Reisetag. Während die Neustädter ihren tschechischen Partnern die Bezüge des Kaisers nach Neustadt erklärten, bearbeiteten die Schüler aus Sokolov das tschechische Ausstellungsblatt und übersetzten es für die Gymnasiasten. Als Betreuer war neben Merkl Studienrätin Katrin Menzner mitgereist.
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