Neustädter Korporation erinnert an die Schenkung eines Waldstücks durch Kaiser Karl IV.
Kaiser schenkt Neustädter Wald

Die Korporation Neustadt organisierte einen Ausflug zu dem Wald, den Kaiser Karl IV. höchstselbst den Neustädtern schenkte. Bild: krb

Bayern und Tschechien feiern seit einigen Wochen einen großen Mann: Kaiser Karl IV. Auch Neustadt schenkte er im Jahr 1354 Waldbesitz, der noch heute gepflegt und verwaltet wird. Zum 700. Geburtstag des Kaisers lud die Neustädter Korporation mit ihrem Vorsitzenden Hermann Schmid zu einer Waldbegehung ein. Sie führte zum Bürgerwald am Süßenloher Weiher. Dort ist die Waldung, die Karl IV. den Neustädtern schenkte.

Dazu verlas er die Schenkungsurkunde des Herrschers und ein Verhandlungsschreiben über einen Christbaumfrevel aus den 1930er Jahren sowie einen Vertrag zwischen der Korporationswaldung, dem Turn- und Sportverein Neustadt und der Wasserwacht aus dem Jahr 1949. Dabei erhielten der Turn- und Sportverein und die Wasserwacht einen 28 Meter langen Waldstreifen zur Nutzung ihrer Vereinstätigkeit. Der TSV und die Wasserwacht zahlten als Pacht pro Jahr 20 D-Mark.

Danach gab Schmid einen Überblick zum Straßenbau im Jahr 1990. Dabei war auch ein Gedenkstein eingeweiht worden. Den Findling hatte die Straßenbaufirma gestiftet, Bratwürste kamen vom Jagdpächter Dr. Albert Nickl und das Bier aus der Bärenbrauerei Josef Mühlhofer. Das Hinweisschild auf die Schenkung des Waldes entwarf, fertigte und stiftete Rechtler Lutz Zettler.
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