Neustädter Trommler sorgt für Wirbel
Blau-weiß kommt an

Tambour Johannes Nagler war der einzige von der Bürgerwehr, der beim Festumzug in Neustadt an der Weinstraße richtig Krach geschlagen hat. Die übrigen starken Männer durften ihre Gewehre nur ungeladen durch die Stadt tragen. Ein Salutschuss war ihnen wegen der Waffengesetze nicht vergönnt gewesen. Dennoch sorgten die Männer mit ihren markanten blauweißen Uniformen für Aufsehen bei den Zuschauern. Mit unterwegs waren auch die Marketenderinnen und Mitglieder des Trachtenvereins sowie Bernhard Knauer und Reinhold Zapf in ihren historischen Gewändern. 1080 Teilnehmer waren zum Jahrestreffen der Arbeitsgemeinschaft "Neustadt in Europa" in die Pfalz gekommen. Höhepunkt der dreitägigen Veranstaltung war am Samstag der Festzug durch die engen Gassen der Altstadt zum Marktplatz. Dort erfuhren die Besucher von der Moderatorin auf der Bühne auch, dass man am Bocklweg hervorragend Radeln kann und dass das Nähen von Trachten schwer sei. "Mit unserer Hilfe nicht", konterte schlagfertig Vronita Grünbauer. Gefragt waren den ganzen Tag über gleich nebenan auf dem Juliusplatz in einem Zeltpavillon die Fremdenverkehrsprospekte. Bürgermeister Rupert Troppmann, Verwaltungschef Peter Forster und Mitglieder des Stadtrats samt Ehefrauen verteilten die Broschüren und lockten die zahlreichen Interessenten mit "Julianer"-Korn an. Das Interesse war so groß, dass in einer Stunde schnell einmal drei Flaschen leer waren. Bild: ui

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