Nichts schlimmer als ein Bruderkampf
Staatssekretär a.D. Rudolf Kraus nicht glücklich über Streit in Flüchtlingsfrage – Viel Lob für aktive Senioren-Union

"Die Rente soll am Fortschritt der Produktivität teilnehmen", forderte vehement der CSU-Sozialexperte, Staatssekretär a.D. Rudolf Kraus. Als Land mit einer sehr guten wirtschaftlichen Lage hätten unsere Rentner weniger in der Tasche als in den Nachbarländern.

Die vielen Mitglieder in der Jahreshauptversammlung der Senioren-Union des Kreisverbandes Neustadt im "Weißen Rössl" erlebten Kraus einmal mehr als Anwalt der Rentner. "Es gibt nichts Schlimmeres als einen Bruderkampf", beschrieb er die gegenwärtige Situation innerhalb der Unionsparteien in der Flüchtlingsfrage.

Der Kreisverband der Senioren-Union mit seinen 166 Mitgliedern steht gut da, zeigten die Berichte des Vorsitzenden Georg Stahl und des Schatzmeisters Anton Eismann.

"Wir müssen den Menschen mit seinen Sorgen, Nöten und Hoffnungen ernst nehmen", appellierte MdB Albert Rupprecht an die Parteifreunde. Ohne die CSU und seinen Einsatz wären die Erfolge bei den Bundesbehörden nicht möglich gewesen. Die Landarzt-Quote müsse auf den Weg gebracht werden. Er schätze die Leistungen von Bundeskanzlerin Angela Merkl, verhehlte aber nicht seinen Dissens in der Griechenlandfrage, bei der EZB und in der Flüchtlingsfrage.

Wie sein Vorredner schätzte auch Abgeordneter Reiner Meier die Erfahrung der Senioren-Union. Er sei zuversichtlich, dass das Asylpaket II greifen werde. "Mit dem Ausbau der Psychiatrie in Wöllershof und Weiden mit je 15 Millionen Euro hat der Bezirkstag einen Schwerpunkt gesetzt", betonte Vizepräsident Lothar Höher. "Wir wollen nicht nur Staub aufwirbeln, sondern auch Spuren hinterlassen", sieht Toni Dutz seine Aufgabe als Bezirksrat. Andrea Lang, stellvertretende Bezirksvorsitzende der Frauen-Union, sieht die CSU gut aufgestellt und gab ein klares Bekenntnis zur Senioren-Union ab. Der CSU-Fraktionssprecher im Kreistag, Stephan Oetzinger, lobte die aktive Gemeinschaft.
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