Pferd bleibt im Stall
Laternenzug zu Ehren der heiligen Elisabeth

Bilder mit der hl. Elisabeth voran, zogen sie mit den Laternen, die sie selber gebastelt hatten von der Kirche zum Kindergarten.

(zer) Die Mädchen und Buben der Kindertagesstätte St. Joseph zogen mit ihren Laternen in die nur schwach beleuchtete Pfarrkirche St. Georg ein. Dazu sangen sie: "Kinder zieht zum Haus des Herrn". In regelmäßiger Abwechslung feiern die Kinder entweder St. Martin oder heuer St. Elisabeth. Der Nachwuchs erfuhr die Geschichte der heiligen Elisabeth, die vor 800 Jahren als Königstocher in Ungarn geboren wurde und in Thüringen aufwuchs. Sie lebte in der Wartburg im Überfluss, doch lernte sie auch das arme Leben kennen. Sie verschrieb sich den Armen. Vier Jahre nach ihrem Tod wurde sie heilig gesprochen. Leiterin Katharina Pfistermeister stellte das Land Rumänien vor, wo es viele Probleme gibt und manche Kinder bettelarm sind. Die Mädchen und Buben trugen vor, was sie mit den zu knappen Stiefeln und Schuhen machen. "Bestimmt passen sie den Kindern in Rumänien", sagte ein Kind. Sie sammelten auch Geld in einem Körbchen, das durch die Reihen geschickt wurde. Dann hörten sie das Evangelium von der wundersamen Brotvermehrung. Dazu sangen sie: "Wir teilen miteinander das Brot." An den Stufen des Altars stellten sich die Vorschul- und Hortkinder auf und entzündeten ihre Laternen. Dann gingen sie in einer großen Runde von der Kirche zurück zur Kindertagesstätte, voran die "heilige Elisabeth". Heuer blieb ihr Pferd im Stall, denn auf der nassen Straße, hatte der Besitzer Sorge, das Pferd könnte auf den Hufeisen ausrutschen. Im Hof des Kindergartens feierten alle mit Wienersemmeln und Milchhörnchen oder tranken Glühwein, natürlich ohne Alkohol. Den bekamen nur die Erwachsenen. Bild: zer

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