Positive Bilanz zur Radltour in Neustadt
Alles entspannt

Bürgermeister Rupert Troppmann ist begeistert. "Es war eine super Stimmung. Alles war sehr entspannt und nicht aggressiv", beschreibt er das Open-Air-Konzert mit Stefanie Heinzmann. Für Neustadt sei die BR-Radltour "eine ganz tolle Geschichte" gewesen. Schließlich sei es für eine so kleine Stadt normalerweise nicht so leicht, eine solche Künstlerin zu bekommen.

6000 Besucher waren zum Konzert gekommen - darunter auch die 1000 Teilnehmer der Radltour, die anschließend in Schulturnhallen und Klassenzimmern die Nacht verbrachten. "1000 Übernachtungsgäste - das ist ein Sechstel unserer Einwohnerzahl", resümiert Troppmann. Die Rückmeldung sei von allen Seiten positiv gewesen. "Die Leute waren überrascht, dass eine so kleine Stadt ein so großes Fest auf die Beine stellen kann."

Damit es den Gästen an nichts fehlte, haben über 100 Freiwillige aus den Vereinen mit angepackt. "Jeder hat seinen Teil beigetragen, dass alles funktioniert." Faschingsverein und Wasserwacht waren für den Ausschank zuständig, Peter Stiller von der Stadthalle für das Catering. BRK und Feuerwehr haben sich um die Sicherheit der Besucher gekümmert, die Mitarbeiter vom Bauhof waren unter anderem für die Straßensperrungen zuständig und dafür am Montag schon ab 6 Uhr auf den Beinen. "So ein Aufwand ist nötig, um Sicherheit zu gewährleisten", betont Troppmann. Es hat sich gelohnt: Bis auf 16 kleinere Verletzungen ist nichts passiert. "Nichts dramatisches - das geht vom Umschnackeln bis zur Blase am Fuß", erklärt der Bürgermeister.

Ebenfalls kräftig mit gewerkelt haben die Sportler der DJK, die sich um den Auf- und Abbau von rund 450 Biertischgarnituren gekümmert haben. "Nach jeweils einer Stunde waren wir fertig", erzählt Vorsitzender Wolfgang Schwarz. Die DJK-Jugend war zudem am Sonntag für den Aufbau der 1000 Matratzen in den Nachtlagern zuständig. "Sie haben auch beim Ausladen vom Gepäck der Radler geholfen." Rund drei Stunden seien die 14- bis 17-Jährigen im Einsatz gewesen. Am Montagmorgen hatten sie dann frei: Jeder Tour-Teilnehmer musste seine Matratze selber wieder zum Lkw bringen. "Das hat alles geklappt", berichtet Schwarz.

Der DJK-Vorsitzende war fasziniert, wie schnell alles auf- und wieder abgebaut wurde. So war von der Bühne, auf der am Vorabend noch Stefanie Heinzmann spielte, am nächsten Tag nichts mehr zu sehen. "Nachts um halb 4 war die bereits weg", berichtet auch Troppmann.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.