Realschüler spenden Christina Schedl 500 Euro für ihre Arbeit in Indien
Welt menschlicher machen

Neustadt. Zwei Stunden Erdkundeunterricht, die unter die Haut gingen, erlebten die Schüler der achten Jahrgangsstufe an der Lobkowitz-Realschule. Auf Initiative des Elternbeirats konnte Christina Schedl aus Bernstein als Referentin über ihr Indienhilfsprojekt gewonnen werden. Angefangen hat alles mit der Tsunami-Katastrophe 2000, als sie sich an einer Spendenaktion beteiligte. 2007 reiste sie das erste Mal in das Land mit der zweitgrößten Bevölkerungsdichte. Die Offenheit dieser Menschen faszinierte sie. Selbstverständlich war die Oberpfälzerin sehr betroffen von der Not vieler Menschen. Schedl fasste sich ein Herz, hörte sich die Probleme und Sorgen an und versuchte, auf ihre Art zu helfen. Die Achtklässler waren schockiert von den Zuständen in dem Land. Das Schicksal vieler junger Mädchen ließ niemanden kalt, als die Referentin unter anderem die Zwangsverheiratungen von zwölf-jährigen Mädchen erzählte. Aber auch schöne Bilder hatte Schedl dabei, so von strahlenden Schulkindern, von Frauen und Männern beim Tanzen oder von Dorfbewohnern beim gemeinsamen Essen. "Nutzt eure Chancen, die ihr in der Schule bekommt. In Indien ist dies vielen Kindern versagt, denn sie müssen häufig Schwerstarbeit leisten, um ihre Familien zu unterstützen. Und leistet euren Beitrag, um die Welt ein kleines bisschen menschlicher zu gestalten!", lautete ihr Appell. Dieser Aufforderung kamen die Schüler nach. Klassensprecher, Konrektorin Martina Fels und Schulleiterin Irene Sebald überreichten der engagierten Frau 500 Euro für ihre Arbeit in Indien. Der Betrag stammt aus dem Erlös des Weihnachtsaktionstags. Bild: hfz

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