„Schlichtweg falsch“
Landrat Andreas Meier widerspricht Alois Lukas

Für Irritationen hat die Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften im Bayerischen Bauernverband in Altenstadt/WN gesorgt. Der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, Alois Lukas, hatte erklärt, Landrat Andreas Meier habe die Wildschweinplage für nicht so schlimm eingeschätzt, so dass der Landkreischef verzichtet habe, einen Antrag auf Erlaubnis von Nachtzielgeräten zu stellen (wir berichteten).

In einem Brief an alle Teilnehmer der Jahreshauptversammlung stellt Meier jetzt ausdrücklich fest, dass er eine solche Äußerung - auch sinngemäß - nicht gemacht habe. Insofern sei diese Aussage von Lukas "schlichtweg falsch".

Nach persönlicher, telefonischer Rückfrage bezog sich Lukas auf eine angeblich von mir gemachte Aussage in einer gemeinsamen Besprechung Anfang Mai 2015 im Landratsamt, an der auf Einladung des Bayerischen Bauernverbands neben Lukas auch der Geschäftsführer des BBV, Hans Winter, und der damalige Jagdverbands-Vorsitzende Alfons Ermer teilgenommen haben. Beide hätten Meier bestätigt, dass er bei diesem Treffen eine solche Äußerung nicht gemacht habe. "Vielmehr wurden gemeinsam mit der Unteren Jagdbehörde ausführlich die aktuellen rechtlichen Gegebenheiten für die Verwendung von Nachtziel- beziehungsweise Nachtzielvorsatzgeräten erörtert, ebenso damals aktuelle Ausnahmetatbestände für eine Sondererlaubnis. Mir ist selbstverständlich auch durch zahlreiche Gespräche mit verschiedenen Jagdvorstehern und auch Revierpächtern und nicht zuletzt aus meiner aktiven Zeit als Bürgermeister die Schwarzwildproblematik bestens bekannt", schreibt der Landkreischef.
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