Schloderlclub wird 50 Jahre
Ein Euro fürs Vergessen

Das 50-jährige Bestehen ihres "Schloderlclub" feierten Berti Vollath, Rudi Bäumler, Karl Schmal, Franz Weishar, Hans Kastl und Manfred Weiß (sitzend, von links), Heinrich Maier, Fred Fröhlich, Josef Würth, Hans Stich, Ludwig Fritsch und Josef Bergler (stehend, von links). Bild: arw

Mit einem Gottesdienst mit Pater Rafau in St. Georg begannen die 13 Mitglieder des Schloderlclubs die Feierlichkeiten zu seinem 50-jährigen Bestehen. Rudi Bäumler begrüßte neben den Mitgliedern und Angehörigen zahlreiche Gläubigen. Bäumler ging kurz auf die Geschichte des Club ein und erinnerte an die bereits verstorbenen Franz Hültner, Franz Gleixner, Siegfried Fichtner und Lutz Zettler. Der "Waldhauserviergesang" sang die "Waldlermesse" mit Instrumentalbegleitung von Fred Fröhlich.

Im "Weißen Rößl" folgte der weltliche Teil der Feier mit Frauen und Gästen. Die Clubmitglieder traten im feinem Zwirn auf und hatten einen neuen roten Binder, mit ihrem Vereinssymbol - dem Ring - um.

"Das erste Symbol unseres Club war eine Plastikschelle. Wegen der Festigkeit, der Treue und der eisernen Freundschaft wurde das Schloderl mit den Jahren zu einem eisernen Ring", erklärte Vorsitzender Karl Schmal.

Bürgermeister Rupert Troppmann lobte den Club, der mehr getan habe als üblich. In Versform hatte Fred Fröhlich den Rückblick verfasst, den Gründungsmitglied Berti Vollath vortrug. Der Schloderlclub wurde am 25. August 1966 bei einer Wanderung nach Wilchenreuth gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Sigi Fichtner, Rudi Bäumler, Heini Maier, Berti Vollath, Karl Schmal, Franz Hültner, Georg Hültner, Ludwig Fritsch, Max Schick und Hans Stich.

Damit Geld in die Vereinskasse kommt, beschlossen die jungen Burschen, dass, wer das "Schloderl" nicht dabei hat, 50 Pfennig zahlen muss - heute ist es ein Euro. Sogleich wurde kontrolliert. Vorsitzender Schmal es nicht dabei und musste dem Vorstand drei Kurze ausgeben.

Vollath berichtete von den Aktivitäten des Clubs: Fußwallfahrt nach dem Fahrenberg, Kirchweihball, Faschingsumzug, Zoiglausschank oder Früh- und Dämmerschoppen. und vieles mehr.

Mit zunehmendem Alter wurden die "Schloderler" ruhiger. Was aber blieb, ist die Kameradschaft und die gegenseitige Hilfsbereitschaft.

Mitglieder sind: Karl Schmal, Berti Vollath, Rudi Bäumler, Fred Fröhlich, Ludwig Fritsch, Josef Würth, Heinrich Maier, Hans Stich, Josef Bergler, Franz Weishar, Georg Hültner, Hans Kastl und Manfred Weiß.
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