Seit Anfang März tourt die mobile Sparkasse durch den Landkreis
Segen für den Zaster-Laster

Ein Hingucker ist sie allemal: Die Stadtpfarrer Josef Häring und Ulrich Gruber (Fünfter und Sechster von rechts) erbaten am Donnerstag den Segen Gottes für die mobile Filiale der Vereinigten Sparkassen. Rechts Vorstand Gerhard Hösl. Bild: Schönberger

Seit 7. März tourt die rollende Sparkasse durch den Landkreis. Die Resonanz ist so groß, dass sich inzwischen andere Kreditinstitute dafür interessieren. Und einen originellen Namen hat die mobile Filiale auch schon.

Vorstand Gerhard Hösl erinnerte am Mittwoch in Anwesenheit des Verwaltungsratsvorsitzenden Peter Lehr (Eschenbach) sowie der drei Verwaltungsräte Rupert Troppmann (Neustadt), Andreas Wutzlhofer (Vohenstrauß) und Günter Stich (Floß) noch einmal kurz an die Entscheidung, die Vereinigten Sparkassen Eschenbach-Neustadt-Vohenstrauß für 2020 fit zu machen. Unter diesem Gesichtspunkt müsse man die Schließung von sieben kleinen Geschäftsstellen sehen.

Neues Kundenverhalten


"Damit kann man natürlich keinen Blumentopf gewinnen. Aber wir stellen uns der Herausforderung", sagte Hösl. Kleinere Filialen würden weniger oft von den Kunden besucht. Neue Medien, aktuelle Technik, aber auch veränderte Einkaufsströme und die Nähe zum Arbeitsplatz seien ausschlaggebend dafür, dass größere Sparkassen-Standorte beliebter seien. Deshalb bündle die Bank ihre Kräfte und biete zusätzlich die mobile Sparkasse an.

Der Sparkassenbus ist nach Hösls Worten genauso ausgestattet wie eine feste Geschäftsstelle. Zweimal in der Woche kommt der geleaste rot-weiße Iveco Daily mit 170 PS nach Flossenbürg, Neustadt/Kulm, Parkstein, Schirmitz, Schlammersdorf, Tännesberg und Waldthurn. Dieter Seidl und sein Vertreter Karl Meiler stehen für alle Kundenbelange und -fragen zur Verfügung.

Die Einrichtung von Konten, Daueraufträgen und Freistellungsaufträgen ist ebenso möglich wie die Beantragung von Kreditkarten oder die Bestellung von Sorten und Edelmetallen. Ein separater, nicht einsehbarer Beratungsraum gewährleistet Diskretion. Der Geldautomat mit Einzahlfunktion ist von außen zugängig. Zudem ist das Fahrzeug mit einem Kontoauszugsdrucker ausgestattet.

Wettbewerb erübrigt


Laut Hösl findet die mobile Sparkasse nicht nur in den Medien großes Interesse. Auch andere Sparkassen hätten sich schon dafür interessiert. Einen Wettbewerb zur Namensfindung brauche es auch nicht mehr. Inzwischen heiße das Gefährt "Zaster-Laster". Stadtpfarrer Josef Häring und sein evangelischer Kollege Ulrich Gruber erbaten für die mobile Filiale den Segen Gottes.
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