Sie ist wach
„Waldhauser“-Wirtin nicht mehr im Koma

So kennen und vermissen die Neustädter ihre Doris Schmid. Die Wirtin ist in typischer Pose auch in der Ausstellung zur Goldenen Straße in der Sparkasse zu sehen. Bild: phs

Sie ist seit Wochen Tagesgespräch an Stammtischen und in Geschäften. "Waldhauser"-Wirtin Doris Schmid erlitt vor drei Wochen zu Hause in Störnstein urplötzlich eine Gehirnblutung. Seitdem sprießen die Gerüchte und die Hoffnungen, dass die 68-Jährige ihre alte Form wiederfindet.

Bei der Ausstellungseröffnung am Dienstag in der Sparkasse galten ihr von allen Rednern Genesungswünsche. Das zeigt, welche Institution sie inzwischen mit ihrem Zoigl und ihrer gesellig-zupackenden Art geworden ist. Doch keiner weiß etwas Genaues, außer Ehemann Josef. "Am Freitag letzter Woche ist sie aus dem Koma aufgewacht", berichtete er am Mittwochnachmittag erleichtert. "Morgen kommt sie nach Bayreuth auf Reha." Über den Berg ist Doris Schmid nach dem fiesen Aneurysma allerdings noch lange nicht. Die Ärzte im Klinikum St. Marien in Amberg, mit dem der Ehemann hochzufrieden ist, haben die Familie darauf vorbereitet, dass sich eine Genesung sehr lange hinziehen kann.

Immerhin kann die Wirtin mit Einschränkungen bereits wieder sprechen und Gehübungen machen. "Aber es ist nicht jeder Tag gleich", gibt sich Josef Schmid keinen Illusionen hin. Der "Waldhauser" bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Wie es mit der Zoiglstube weitergeht, ist jetzt erst mal zweitrangig. "Damit will ich sie im Moment nicht belasten", sagt der Gatte, der selbst gerade viel durchmacht. "Die ersten Tage waren kaum zum Aushalten."
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Klaus Jürgen Wilhelm aus Neustadt an der Waldnaab | 04.06.2016 | 14:13  
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