Sophia I. von Chirurgien und Johannes II. von Technologia fahren am 26. Januar nach Berlin ins ...
Das Prinzenpaar und die Kanzlerin

Sophia Scherm und Johannes Häring fahren als Faschingsbotschafter für Bayern zu Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Berlin. Bild: bgm

Im Glitzer-Kleid mit Krönchen auf dem Kopf und im Frack mit Hut - so stehen Sophia Scherm und Johannes Häring bald Angela Merkel gegenüber. Die Vorfreude ist groß.

Eine Reise nach Berlin steht dem Prinzenpaar Sophia I. und Johannes II. bevor. Die 20-Jährigen aus Floß und Püchersreuth dürfen Angela Merkel im Bundeskanzleramt besuchen. Wir haben mit den Hoheiten gesprochen:

Ihr seid die Faschingsbotschafter für Bayern. Wann habt ihr davon erfahren?

Johannes Häring: Am Samstagabend beim Inthronisationsball. Da waren der Präsident und der Vizepräsident vom Landesverband Ostbayern da und haben es vor dem ganzen Saal verkündet. Ich hatte vorher schon mal mit dem Vizepräsidenten telefoniert. Da hat er gesagt, wir sollen uns den Tag freihalten, da ist ein Interview mit OTV geplant. Am Inthroball hat er dann gesagt, dass er uns ein bisschen angeschwindelt hat. Es war eine tolle Überraschung und eine große Ehre.

Sophia Scherm: Wir waren im ersten Moment sprachlos. Überall im Saal sind die Kinnladen runtergeklappt, unsere inklusive. Wir haben uns riesig gefreut und sind positiv aufgeregt.

Wie wird der Tag ablaufen?

Häring: Genau weiß ich nichts. Wir werden mit dem Auto oder Bus fahren. Irgendwann ist dann der Empfang im Kanzleramt. Am Abend wäre theoretisch der Patientenfasching im Bezirkskrankenhaus in Wöllershof.

Ursprünglich war geplant, dass wir da auftreten, aber das wird eng. Geplant war, dass wir nur einen Tag in Berlin bleiben. Mehr kann ich aber noch nicht sagen.

Tretet ihr in voller Montur vor die Kanzlerin oder in zivil?

Häring: Doch, schon in Uniform. Ich in so einer Art Frack in Rot, Schwarz, Silber und sie im Kleid.

Wer ist sonst noch im Bundeskanzleramt dabei?

Häring: Aus jedem Bundesland ist ein Prinzenpaar als Vertreter. Wir sind Vertreter von ganz Bayern. Wir wurden von 84 Vereinen im Landesverband Ostbayern, der zuständig für Niederbayern und die Oberpfalz ist, genommen.

Habt ihr schon etwas vorbereitet?

Scherm: Ich weiß gar nicht, ob wir was aufführen dürfen. Klar überlegt man, was man sagen wird. Vielleicht würde ich der Kanzlerin sagen, dass es toll ist, dass sie als Frau so weit gekommen ist.

Gibt es etwas, was Sie Frau Merkel schon immer sagen wollten, Herr Häring?

Häring: Ich weiß nicht, ob da viel Zeit ist. Ich würde mir spontan was überlegen.

Worauf freuen Sie sich am meisten, Frau Scherm?

Scherm: Ich glaub, so nah an die Bundeskanzlerin ranzukommen. Das erlebt man nicht alle Tage.
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