Tag der offenen Tür
Blick hinter die Schulkulissen

Nachwuchs für das musische Gymnasium: Elena, Max und Josef müssen sich zwar noch ein paar Jahre gedulden, am liebsten würden sie aber schon heute den Geigenunterricht von Musiklehrerin Johanna Luther (rechts) besuchen. Bild: bgm

Nach der Grundschule aufs Gymnasium? "Auf jeden Fall. Das ist eine schöne Schule", sagte Elena Albert überzeugt. Sie geht zwar erst in die 3. Klasse, aber zusammen mit ihren Eltern informierte sie sich jetzt schon beim "Tag der offenen Tür" über das Angebot der Bildungseinrichtung.

Josef, der die zweite Klasse besucht, hat seine Begeisterung für die Geige von Instrumentallehrerin Johanna Luther schon entdeckt. Konzentriert lauschte er ihren Erklärungen zu dem Streichinstrument und dem mit Pferdehaaren bespannten Bogen. Dessen Gewicht sei ganz fein austariert. Große Augen machte Josef, als er unter Anleitung selbst mit dem Bogen über die Saiten des Instruments streichen durfte.

Badekugeln selbst kreiert


Im Chemiesaal duftete es nach Rosenöl, Lavendel oder Salbei. Schülerinnen des Projekt-Seminars Kosmetik zeigten den Besuchern, wie sich aus haushaltsüblichen Zutaten wohlriechende Badekugeln herstellen lassen. Aus Zitronensäure, Natron, Speisestärke und Öl wird die Grundmasse hergestellt. "Das Lysolecithin ist ein Emulgator, der dafür sorgt, dass die Badekugeln länger halten", erklärte Anna aus der Q11. Besonders Mädchen, aber auch einige Jungs, formten aus der anfangs noch bröseligen Masse eifrig eigenen Kugeln. Das P-Seminar "Römische Küche" mit Lateinlehrerin Sarah Tenzer hatte altrömisches Brot mit Oliven, Zwiebeln oder Honig gebacken. Gefragt war auch der Melonensalat. Seit dem zweiten Halbjahr befassen sich 18 Schüler in dem Projekt mit der Frage, was im antiken Rom auf den Tisch kam.

"Den ganzen Tag über war was los", freute sich Studiendirektor Richard Wölfel über den guten Zuspruch. Neu war das Angebot an spanischen Köstlichkeiten wie Tortillas mit verschiedenen Dips. Knapp 20 Schüler verschiedener Jahrgangsstufen lernen Spanisch als Wahlfach. "Das ist eine Weltsprache, gleich nach Englisch. Von dem her braucht es das einfach an der Schule", ist Studienrätin Lucia Schneider überzeugt.
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