Umbrüche beim BRK-Kreisverband Neustadt/WN – Neue Rettungswache soll näher an Flossenbürg liegen
Veränderungen beim Vorstand

Stolz zeigte Bereitschaftsleiter Gerhard Müller (rechts) den Vorstandsmitgliedern des BRK-Kreisverbandes Weiden/Neustadt das neue Rot-Kreuz-Haus mit seinen Einrichtungen und Fahrzeugpark in Neustadt am Kulm. Bild: le

Die Rettungswache soll näher an Flossenbürg, zwischen Neustadt und Störnstein, liegen. Das berichtete Kreisgeschäftsführer Franz Rath auf Anfrage von Landrat Andreas Meier. Rath erinnerte an das Wahljahr 2017. Neben den Ortsgruppen und Bereitschaften stehen auch Neuwahlen des Kreisvorstandes an. Hier zeichnen sich einige Veränderungen in der Besetzung ab. Konkret soll im Herbst darüber beraten werden. Die Jahreshauptversammlung ist für April 2017 geplant.

Ein dickes Kompliment machten die Vorstandsmitglieder des BRK-Kreisverbandes den ehrenamtlichen Helfern der BRK-Bereitschaft in Neustadt am Kulm mit Bereitschaftsleiter Gerhard Müller für ihr großartiges Engagement beim Neubau des Rot-Kreuz-Hauses.

Gute Arbeit geleistet


Dass im Kreisverband hervorragende Arbeit an den Tag gelegt wird, zeigten Jahresabschlüsse und Jahresrechnungen für das Wirtschaftsjahr 2015. Schatzmeister Günter Götz erfüllte seine Aufgabe durch einen umfassenden Bericht, der Einnahmen und Ausgaben mit Gewinn- und Verlustrechnung des Kreisverbandes und der Seniorenwohnheime beinhaltete. Stellvertretender Kreisvorsitzender Fred Lehner betonte, dass uneingeschränktes Vertrauen bestehe und die Einrichtungen des Kreisverbandes wirtschaftlich hervorragend verwaltet werden. Das sei nicht selbstverständlich. Nur so brauchten keine roten Zahlen geschrieben werden. Entstandene Erlöse werden den Rücklagen zugeführt.

Der Haushaltsausschuss des Kreisverbandes hatte am 6. Juni Beschluss gefasst und die Jahresabschlüsse und Jahresrechnungen festgestellt. Der Vorstand des Kreisverbandes bekam einstimmige Entlastung. Das Seniorenwohnheim in Erbendorf bekommt zum 1. Oktober einen neuen Leiter. Die Stelle ist ausgeschrieben.

Hochwassereinsatz


Der Kreisverband legte die Kosten für die Rettungswache Weiden-Süd in Höhe von 450 408 Euro und der Rettungswache Lohma mit 412 206 Euro dar. Beide Einrichtungen nahmen ein Darlehen von je 350 000 Euro in Anspruch. Die Differenzbeträge zu den tatsächlichen Kosten finanziert der Kreisverband. Das Rot-Kreuz-Haus in Neustadt am Kulm kostete 159 658 Euro und das Rot-Kreuz-Haus in Grafenwöhr 171 629 Euro.

Rath informierte über den Hochwassereinsatz des Kreisverbandes in Simbach am Inn. Es folgte dem Aufruf des BRK-Präsidenten Theo Zellner für Geldspenden und tätige Hilfe vor Ort. In Simbach waren ehrenamtliche Helfer der Psychosozialen Notfallversorgung (BRK-Krisen-Interventions-Dienst), der Betreuungsgruppen und der Gruppe "Kollegen helfen Kollegen" vor. Ort. Auch der Kreisgeschäftsführer und Stellvertreterin Edeltraud Sperber waren dabei. Der stellvertretende Vorsitzende lobte das Engagement und den Einsatz der BRK-Leute aus dem Kreisverband.
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