Ursula Wiechert mahnt
Fortschreiben der Chronik stottert

In der Sitzung des Kultur-, Sport-, Jugend- und Fremdenverkehrsausschusses stellte Historikerin Ursula Wiechert eingangs ihren Archiv- und Museumsbericht für 2015 vor. Dieser erläuterte detailliert die Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte in München. Dadurch wurden die wichtigsten Urkunden im Stadtarchiv digital erfasst. Zur grenzüberschreitenden Landesausstellung steuert das Neustädter Museum einen Handschuh Kaiser Karls IV. bei, der dafür extra restauriert wird. Die Stadträte Hermann Schmid und Peter Reiser (Freie Wähler) wollten wissen, in wessen Besitz sich der Handschuh rechtlich befindet und wer die Kosten für Restaurierung übernimmt. "Der Handschuh war ein Pfand des Kaisers und gehört daher der Stadt. Und die Restaurierung geht komplett zu Lasten der Landesausstellung", sagte Bürgermeister Rupert Troppmann. Zur Landesausstellung "Bier in Bayern" in Aldersbach wird Neustadt einen Zoiglstern beisteuern. Wiechert drängte bei der Fortschreibung der Stadtchronik vor dem Hintergrund der 800-Jahr-Feier 2018. Für den Zeitraum seit 1982 müssten bis Ende 2016 Autoren und Themenbereiche festgelegt werden. Troppmann sagte hier die Unterstützung des Stadtrates zu.

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