Verleihung Kommunale Dankurkunde
Ein Danke tut nicht weh

Landrat Andreas Meier und Bürgermeister Rupert Troppmann gratulierten den verdienten Kommunalpolitikern Hans Peter Reil, Klaus Ulrich Völkl, Heinz Przetak und Josef Arnold (mit Urkunde, von links). Bild: Schulze

"Wer der Gemeinde dient, dient einem harten Herrn." Damit sei nicht immer der Bürgermeister gemeint, aber der Job sei dennoch nicht immer leicht, sagt Landrat Andreas Meier bei der Verleihung der Kommunalen Dankurkunde.

"Die Kommunalpolitik ist ein hartes Brot - es ist die unmittelbarste und direkteste Form der Demokratie, ganz nah am Bürger, wir sind greifbar." Das kennen sicher auch die Jubilare Josef Arnold aus Neustadt, Heinz Przetak aus Schwarzenbach, Hans Peter Reil und Klaus Ulrich Völkl aus Waldthurn nur zugute.

Jahrzehntlanges Engagement


Zudem würde kommunales Ehrenamt auch Zeit für Vorbereitung, Ausschüsse und Vereinsveranstaltungen, dem Tagesgeschäft, brauchen. "Das ist Zeit, die vom Privatleben weggeht, das ist nicht selbstverständlich", lobte der Landrat am Freitag in der Schlosskapelle.

In der Kommunalpolitik müsse man sich Vertrauen erarbeiten, Entscheidungen nahebringen und bürgerfreundlich arbeiten. Das hätten die Geehrten jahrzehntelang vorbildlich erfüllt. "Deshalb möchte ich ein Danke aussprechen. Es kann ihre Mühen bei Weitem nicht aufheben, aber es tut auch nicht weh", so Meier schmunzelnd.

Josef Arnold sitzt seit 23 Jahren im Neustädter Stadtrat. Seit 1993 war Arnold in 7 verschiedenen Ausschüssen tätig. Noch heute ist er beispielsweise Mitglied im Finanzausschuss und Rechnungsprüfungsausschuss oder stellvertretendes Mitglied im Kulturausschuss. Zudem war Arnold vier Jahre lang Verbandsrat des Grundschulverbandes. Seit 8 Jahren ist er Fraktionsvorsitzender der CSU.

Seit 1993 war Heinz Przetak 18 Jahre lang Mitglied im Gemeinderat Schwarzenbach. "Als zweiter Bürgermeister hatten Sie eine ganz besondere Verantwortung im Dienste der Bürger", kennt Meier Przetaks Verdienste in dieser Zeit an.

Seit 20 Jahren engagiert sich Hans Peter Reil im Marktrat in Waldthurn. Von 2002 bis 2014 war er abwechselnd dritter oder zweiter Bürgermeister. "Eine besondere Funktion - vor allem stimmt hier das 'Dienen unter einem harten Herrn' in jedem Fall", weiß Meier.

In seiner Laufbahn war Reil viele Jahre mit der Schulverbandsversammlung betraut und bediente als Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss und Bauausschuss oder als Fraktionssprecher der SPD ein breitgefächertes Spektrum des kommunalen Angebots.

1996 war das Startjahr der politischen Karriere von Klaus Ulrich Reil . Der Waldthurner war 18 Jahre Marktrat, 6 Jahre Fraktionssprecher der CWU. Als Partnerschaftsbeauftragter zur Pflege der tschechischen Stadt Hostoun trägt er bis heute dazu bei, in persönlichem Kontakt Vorurteile im Nachbarland abzubauen.

Die vier ausgezeichneten Kommunalpolitiker wurden jeweils von den Bürgermeistern ihrer Gemeinde begleitet. So waren bei der Ehrung Rupert Troppmann, Thorsten Hallmann und Josef Beimler dabei.
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