Viele Akten in den Reißwolf
Umzug im Landratsamt geht in die Schlussphase

"Überblick bewahren" heißt es für Personalchef Edmund Frummet. Der Umzug im Landratsamt geht jetzt in die Endphase. Bild: Götz

Der Countdown läuft. Die Tage des "Kobels" sind gezählt. Jetzt räumen die letzten Mitarbeiter den ungeliebten Flachbau, und dann rollen die schweren Abbruchmaschinen an.

Die Mitarbeiter der Umzugsfirma schwitzen. Sie schleppen Schreibtische und Schränke und aussortierte Akten. "Ein Teil der Registratur befand sich im Flachbau und muss jetzt ebenfalls umziehen", weiß Pressesprecherin Claudia Prößl. Das haben die Mitarbeiter zum Anlass genommen, alte Unterlagen auszumustern. Zwei Zimmer sind voll bis unter die Decke. Die Schreiben, Protokolle und Urkunden werden vernichtet.

Ansonsten läuft der Umzug nach Plan: Die Personalstelle und der Arbeitsbereich Asyl der Sozialhilfeverwaltung sind schon dabei, ihre Kisten auszupacken und alles wieder einzuräumen. Parallel dazu wird an einem Teil der Registratur gearbeitet, der bisher im Flachbau war.

Herausforderung


Heute ziehen noch die Kämmerei und die Kasse um. Insgesamt sind diesmal knapp 50 Mitarbeiter von der Verlegung betroffen. Organisiert haben die aufwendige Aktion die Personalstelle und der Bauunterhalt. Neben der Umzugsfirma helfen die Hausmeister mit. Die EDV-Stelle ist fleißig mit dem Anschließen der EDV- und Telefontechnik beschäftigt. Schon vor drei Monaten waren die ersten Beschäftigten vom Flachbau in die ehemalige Verwaltungsgemeinschaft in der Freyung 17 und dann weitere Mitarbeiter vom Alten und Neuen Schloss ins ehemalige Kreiskrankenhaus auf den Felixberg gezogen. Die freigewordenen Räume in den Schlössern wurden in der Zwischenzeit renoviert. Jetzt verlassen die restlichen Leute den Flachbau. Der "Kobel" muss dann voraussichtlich Ende Juli/Anfang August einem Neubau Platz machen. Wenn alles gut geht, ist das Millionenprojekt Ende 2018 abgeschlossen.
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