Weihnachtskonzert der Lobkowitz-Realschule in der Stadthalle
Hula-Mädchen statt Schnee

Hawaiianische Atmosphäre zauberten die Hula-Tänzerinnen zu Bing Crosbys "Mele Kalikimaka", perfekt gesungen von Michael Bertelshofer.

Was passt zu den milden vorweihnachtlichen Temperaturen wie die Faust aufs Auge? Das hawaiianische Weihnachtslied "Mele Kalikimaka" mit tanzenden Hula-Mädchen. Es war einer der Höhepunkte des Weihnachtskonzerts der Lobkowitz-Realschule in der Stadthalle.

Über 100 Mitwirkende servierten am Donnerstag in einer begeisternden Vorstellung ein breites Spektrum nationaler und internationaler Weihnachtslieder, dargeboten mit großem Engagement, Herzlichkeit und einer sehr hohen Qualität. Die Akteure ließen aber auch Gedanken an weiße, romantische Weihnachten wach werden, leise den Schnee rieseln und zu einer Reise ins "Winter-Wonderland" aufbrechen.

Erstaunlich gereift


Hauptverantwortlich für das abwechslungsreiche Programm war Musiklehrer Michael Bertelshofer, unterstützt von seinem Lehrerkollegen Florian Palmer und Referendaren. Eine glänzende Figur machte die Schul-Big-Band, die den Abend rockig mit "Rock on Merry gents" eröffnete. Unter Bertelshofers Leitung sind die 18 Musiker seit Gründung der Band erstaunlich gereift.

Die Musik-Profilklassen 5 b und 6 c trugen traditionelle deutschsprachige Weisen wie "Eine große Freud verkünd ich euch" oder "Es wird scho glei dumpa" vor. Wer hätte gewusst, dass der letztere Klassiker aus Tirol stammt? Das erfuhren die Zuhörer von den Moderatorinnen Julia Gollwitzer und Katharina Luber.

Ein Ohrenschmaus war die Referendar-Band "Refspack" und die "Stubenmusi", ebenfalls überwiegend mit Lehrern und Referendaren besetzt. Sie präsentierten "Boarisches" und den Ritt im "Gigl-Gogl-Galopp". Voll war die Bühne mit Band und Chor und tanzenden Hula-Mädchen, als Bertelshofer perfekt Bing Crosbys "Mele Kalikimaka" sang. Den Part der Andrew-Sisters übernahm der Schulchor. Für Begeisterung sorgte der "Chor 5" nach der Pause mit einem Ausflug in die "Weihnachtsbäckerei", bei dem kräftig auf Teigtöpfe geschlagen wurde. Völlig cool erfüllte Alia Houser aus der Klasse 5 c ihren gesanglichen Solo-Part. Ihr fehlten die beiden Schneidezähne im "Two front teeth". Ein stimmliches Juwel hat die Schule mit Referendarin Julia Werner in ihren Reihen. Sie glänzte mit ihrer wandlungsfähigen Stimme in "Chest nuts" und dem Gospel "Jesus". Die Sänger "Mr. O'Neil" und "Mr. Lee" unterstützten Schul-Chor.

Tobender Applaus


Zum furiosen Ende versammelten sich alle Mitwirkenden auf der Bühne und sangen das die Welt verbindende "We are the world". Dafür spendete das Publikum in der voll besetzten Stadthalle tobenden Applaus. Die Zugabe "Merry Christmas everyone" setzte den Schlusspunkt.
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