Zwei Täter suchen Wohnungen und Brautmodengeschäft heim
Einbrüche geklärt

Im Oktober verwüsteten Einbrecher das Brautmodengeschäft in der Fröschaustraße. Mit Hilfe einer aufmerksamen Kollegin klärte die Polizei das Verbrechen auf. Bild: wsb

Die Polizei präsentiert der Staatsanwaltschaft zwei Männer, die für 12 Einbrüche im Herbst verantwortlich sein sollen. Die Taten zwischen dem 11. Oktober und 20. November in Neustadt, Störnstein, Schlattein und Wildenau erregten damals großes Aufsehen.

Bereits Anfang Dezember hatten Beamte der Bundespolizei am Bahnhof in Regensburg einen 22-jährigen aus dem Kosovo kontrolliert, der mit einer Sporttasche voller Brautmodenschmuck unterwegs war. Eine Polizistin, die in Regensburg Dienst tut, aber im Bereich Neustadt wohnt, erinnerte sich an den Zeitungsbericht vom Einbruch in das Brautmodengeschäft. Ihre Kollegen wussten nach diesem Hinweis sehr schnell, woher das Diebesgut stammte. Gegen den jungen Mann erging daraufhin Haftbefehl.

Die Polizei Neustadt und Tirschenreuth ermittelte, dass weitere Gegenstände in der Tasche von den Wohnungseinbrüchen in Störnstein und Wildenau stammten. Auffällig war, dass ab dem Zeitpunkt der Festnahme die Einbruchserie endete.

Aufgrund der DNA-Spuren nach einem Wohnungseinbruch im Görnitzweg in Störnstein fand die Polizei noch einen zweiten Tatverdächtigen. Damals hatte der Bewohner die beiden überrascht, die sein Schlafzimmer durchwühlten, als er vor dem Fernseher saß. Wie im Krimi blieben bei ihrer Flucht Messer, Taschenlampe und Schraubenzieher zurück.

Der 25-jährige wurde es nach der Festnahme seines Kompagnons offenbar zu heiß. Er reiste zurück in den Kosovo. Über das weitere Verfahren entscheidet nun die Staatsanwaltschaft Weiden. Der 22-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.
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